Datenschutzerklärung
In dieser Datenschutzerklärung informieren wir dich darüber, welche personenbezogenen Daten wir beim Besuch unserer Website sowie bei Anfragen, Buchungen und der Nutzung unserer Leistungen verarbeiten, warum wir sie verarbeiten und welche Rechte du hast.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist die Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG als Betreiberin von „Drohnen Vermietung“. Die vollständigen Kontaktdaten findest du im Abschnitt „Verantwortliche Stelle“.
Du hast Fragen zum Datenschutz oder zur Verarbeitung deiner Daten? Schreib uns an info@vermietung-drohnen.de oder nutze unser Kontaktformular.
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1. Allgemeine Hinweise
2. Verantwortliche Stelle
3. Begriffserklärungen
4. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
5. Kategorien personenbezogener Daten
6. Empfänger der Daten
7. Drittstaatenübermittlung und internationale Datenverarbeitung
8. Grundsätzliche Angaben zur Datenverarbeitung
9. Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten
10. Speicherdauer und Löschung personenbezogener Daten
11. Rechte der betroffenen Personen
12. Sicherheit der Verarbeitung und Verschlüsselung
Teil A: Website Nutzung und Online-Dienste
13. Bereitstellung der Website und Logfiles, Hosting
14. Cookies und Consent Verwaltung (Borlabs)
15. Speicherdauer der Cookies
16. Eingebundene Dienste und Tools
16.1 Google Analytics GA4
16.2 Google Ads Conversion Tracking
16.3 YouTube Einbettungen
16.4 Webfonts
16.5 Plugins und Skripte
16.6 Zahlungsdienste und Zahlungsabwicklung
Teil B: Kommunikation und Kundenkontakt
17. Kontaktaufnahme per Formular und E-Mail
18. Telefonische Anfragen
19. Kommunikation über Messenger Dienste (WhatsApp Business)
20. Kundenkonto auf der Website
21. Elektronische Widerrufsfunktion
Teil C: Mietvorgänge, Käufe und Pilotendienstleistungen
22. Mietvorgänge für Drohnen und Zubehör
23. Verkauf von Drohnen und Zubehör
24. Gutscheinbestellungen
25. Buchung eines Drohnenpiloten und Durchführung vor Ort
26. Zahlungsabwicklung
27. Logistik, Versand und Rückgabe
28. Verarbeitung von Bild und Videodaten sowie Geodaten
29. Verarbeitung im Rahmen behördlicher Genehmigungen
30. Dokumentation von Schäden
31. Reparaturen und Weitergabe an Hersteller oder Servicepartner
Teil D: Identitäts- und Bonitätsprüfungen
32. Identitätsprüfung
33. Bonitätsprüfung (SCHUFA)
34. Maßnahmen bei ausbleibender Rückgabe oder Vertragsverletzungen
Teil E: Interne Verarbeitung und Auftragsverarbeitung
35. Weitergabe an Buchhaltung, Steuerberatung und Verwaltung
36. Aufbewahrungspflichten nach Steuer- und Handelsrecht
37. Auftragsverarbeiter und technische Dienstleister
Teil F: Kooperationen
38. Allgemeine Kooperationen
39. Kooperationen mit Gutscheincodes und Provisionsabrechnung
Teil G: Weitere Verarbeitungsvorgänge
40. Bewerbungen und Bewerbungsverfahren
41. Hinweise nach dem Digital Services Act zur Sortierung und Empfehlung von Inhalten
42. Social Media Präsenzen
Teil H: Abschluss
43. Gültigkeit und Änderungen dieser Datenschutzerklärung
44. Kontakt für Datenschutzanfragen
1. Allgemeine Hinweise
Diese Datenschutzerklärung erläutert, wie personenbezogene Daten bei der Nutzung dieser Website und bei der Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen verarbeitet werden. Dazu gehören Mietvorgänge für Drohnen und Zubehör, der Kauf ausgewählter Produkte, Serviceanfragen sowie das Buchen professioneller Drohnenpiloten. Die Erklärung richtet sich an alle Personen, die die Website besuchen oder Leistungen des Unternehmens nutzen.
Der Schutz personenbezogener Daten hat für unser Unternehmen einen hohen Stellenwert. Daten werden nach dem Grundsatz der Datensparsamkeit unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze nur verarbeitet, wenn dies gesetzlich zulässig ist, zur Erfüllung der angebotenen Leistungen erforderlich wird oder eine Einwilligung vorliegt. Die Verarbeitung erfolgt nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes und des Digitale Dienste Gesetzes. Die verantwortliche Stelle entscheidet über Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung und ist in den folgenden Abschnitten benannt.
Die Nutzung der Website ist grundsätzlich auch ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Werden Daten über Formulare, Bestellprozesse oder andere Eingaben übermittelt, geschieht dies soweit möglich freiwillig. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit sie notwendig ist, um Anfragen zu beantworten, Verträge zu erfüllen oder die Website zuverlässig bereitstellen zu können. Werden besondere Leistungen genutzt, etwa die Anmietung von Drohnen oder die Buchung eines Piloten, kann eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich sein. Falls hierfür keine gesetzliche Grundlage besteht, wird vorab eine Einwilligung eingeholt. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn eine gesetzliche Grundlage besteht, dies zur Vertragserfüllung notwendig ist oder eine Einwilligung vorliegt. Zur Bereitstellung einzelner Funktionen und Leistungen können zudem externe Dienstleister eingebunden sein, die personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten. Werden im Rahmen der Website Inhalte oder Dienste von Dritt-Anbietern eingebunden und hat der jeweilige Anbieter seinen Sitz außerhalb der Europäischen Union, kann ein Datentransfer in ein Drittland stattfinden. Eine solche Übermittlung erfolgt nur auf Grundlage gesetzlicher Erlaubnisse, einer Einwilligung oder geeigneter Garantien wie Standardvertragsklauseln, die ein angemessenes Datenschutzniveau sicherstellen. Einzelheiten hierzu werden in den entsprechenden Abschnitten dieser Datenschutzerklärung erläutert.
Zu den verarbeiteten Daten gehören abhängig vom jeweiligen Vorgang insbesondere Identitätsdaten zur Prüfung von Mietanfragen, Bonitätsdaten zur Bewertung eines Zahlungsausfallrisikos, Kontakt- und Versanddaten für die Bereitstellung und Rücksendung von Mietgeräten sowie einsatzbezogene Informationen bei der Buchung professioneller Drohnenpiloten. Darüber hinaus werden technische Nutzungsdaten verarbeitet, die für den sicheren und stabilen Betrieb der Website erforderlich sind.
Die personenbezogenen Daten werden für die folgenden Zwecke verarbeitet:
a) Bereitstellung, Durchführung und Optimierung der angebotenen Leistungen, insbesondere der Vermietung und des Verkaufs von Drohnen und Zubehör, des Versands, der Zahlungsabwicklung und der Durchführung von Pilotenbuchungen
b) Gewährleistung eines wirksamen Kundendienstes und technischen Supports
c) Bearbeitung von Anfragen, Schadensmeldungen, Rücksendungen und sonstigen vertraglichen Prozessen
d) Sicherstellung der IT-Sicherheit und Stabilität des Onlineangebots
Bei der Kontaktaufnahme über Formulare, E-Mail oder andere Kanäle werden die übermittelten Angaben zur Bearbeitung der Anfrage sowie für mögliche Rückfragen verarbeitet.
Um personenbezogene Daten vor Verlust, Manipulation oder unbefugtem Zugriff zu schützen, setzt das Unternehmen technische und organisatorische Maßnahmen ein, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden. Dazu zählt unter anderem die verschlüsselte Übertragung besonders sensibler Daten über SSL. Trotz aller getroffenen Sicherheitsvorkehrungen kann jedoch nicht garantiert werden, dass Datenübertragungen im Internet vollständig vor Zugriffen durch Dritte geschützt sind, insbesondere bei Kommunikation per E-Mail.
Personenbezogene Daten können auch über alternative Wege wie Telefon oder persönliche Gespräche übermittelt werden. Die Hinweise dieser Datenschutzerklärung gelten unabhängig vom verwendeten Endgerät wie Desktop oder Mobilgerät, der verwendeten Domain, dem eingesetzten System und dem Kommunikationsweg.
Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Für bestimmte Vorgänge, etwa steuer- oder handelsrechtliche Dokumentation, gelten gesetzliche Mindestaufbewahrungsfristen.
Empfänger personenbezogener Daten können je nach Vorgang insbesondere interne Stellen, mitwirkende Dienstleister, IT-Dienstleister, Versandunternehmen, Zahlungsdienstleister, Auskunfteien, Steuerberater oder Behörden sein, sofern hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht oder eine Einwilligung vorliegt.
Die Website kann Links zu externen Seiten anderer Anbieter enthalten. Für deren Inhalte und deren Umgang mit personenbezogenen Daten ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich.
Die folgenden Abschnitte informieren im Detail über Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherfristen, Sicherheitsmaßnahmen und Abläufe der Datenverarbeitung sowie über die Rechte betroffener Personen. Die Datenschutzerklärung wird bei Bedarf angepasst, um neuen gesetzlichen Anforderungen oder Änderungen bei den angebotenen Leistungen zu entsprechen.
2. Verantwortliche Stelle
Die verantwortliche Stelle legt fest, zu welchen Zwecken und auf welche Weise personenbezogene Daten verarbeitet werden.
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit unserer Website und allen Angeboten rund um die Vermietung von Drohnen und Zubehör, den Verkauf von Produkten und das Buchen von Drohnenpiloten ist die folgende Stelle verantwortlich: Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG.
Name und Anschrift des Verantwortlichen:
Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG
Haynauer Straße 65–67
12249 Berlin
Telefon: 030 81 00 17 00
E-Mail: info@vermietung-drohnen.de
Ansprechpartner für Datenschutzanfragen:
Herr Felix Jünger
Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG
Haynauer Straße 65–67
12249 Berlin
Telefon: 030 81 00 17 00
E-Mail: info@vermietung-drohnen.de
Bei allen Fragen zum Datenschutz und zur Verarbeitung personenbezogener Daten können sich betroffene Personen jederzeit an uns wenden. Weitere Angaben finden sich zusätzlich auch im Impressum.
3. Begriffserklärungen
In dieser Datenschutzerklärung werden einige Begriffe verwendet, die für ein besseres Verständnis vorab erläutert werden. Die Formulierungen orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung und werden hier in einer leicht verständlichen Form dargestellt.
Personenbezogene Daten
Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Eine Person gilt auch dann als identifizierbar, wenn sie direkt oder indirekt erkannt werden kann, zum Beispiel über eine Kennung wie Name, Kundennummer, Standortdaten, Online-Kennungen oder andere Merkmale, die etwas über die physische, physiologische, genetische, psychische, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Identität einer Person aussagen. Zu personenbezogenen Daten gehören unter anderem Name, Anschrift, Kontaktdaten, Ausweisdaten, Zahlungsdaten, Buchungsdaten sowie technische Informationen wie IP-Adressen.
Betroffene Person
Jede Person, deren personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dies können unter anderem Nutzende der Website, Interessenten, Mietende, Kaufende oder Personen sein, die einen Piloten buchen.
Nutzer
Der Begriff Nutzer umfasst alle Personen, die das Onlineangebot besuchen oder die angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen. Die Bezeichnung Nutzer wird geschlechtsneutral verwendet und schließt sowohl Kunden als auch Interessenten und sonstige Besucher der Website ein.
Verarbeitung
Verarbeitung bezeichnet jeden Vorgang im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, unabhängig davon, ob er automatisiert erfolgt oder nicht. Dazu gehören unter anderem das Erheben, Erfassen, Speichern, Organisieren, Anpassen, Auslesen, Verwenden, Übermitteln, Bereitstellen, Abgleichen, Einschränken, Löschen oder Vernichten personenbezogener Daten.
Einschränkung der Verarbeitung
Die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verwendung einzuschränken.
Verantwortliche Stelle
Die verantwortliche Stelle ist die Person oder Organisation, die über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheidet. Für alle in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Verarbeitungsvorgänge ist dies die Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH und Co. KG. Wenn gesetzliche Vorgaben bestimmte Zwecke oder Mittel der Verarbeitung festlegen, richtet sich die Verantwortlichkeit nach diesen Vorgaben.
Dritte
Dritte sind natürliche oder juristische Personen, Behörden, Einrichtungen oder andere Stellen, die personenbezogene Daten erhalten und nicht zur verantwortlichen Stelle gehören. Nicht zu den Dritten zählen die betroffene Person selbst, der Verantwortliche, der Auftragsverarbeiter sowie Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters mit der Datenverarbeitung betraut sind. Zu Dritten können unter anderem Transportdienstleister, Zahlungsdienste, Auskunfteien oder andere externe Empfänger, die nicht unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen handeln, gehören.
Auftragsverarbeiter
Auftragsverarbeiter sind natürliche oder juristische Personen, Behörden, Einrichtungen oder andere Stellen, die personenbezogene Daten im Auftrag der verantwortlichen Stelle verarbeiten. Sie handeln ausschließlich nach dokumentierten Weisungen und sind vertraglich verpflichtet, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten einzuhalten.
Empfänger
Empfänger sind natürliche oder juristische Personen, Behörden, Einrichtungen oder andere Stellen, denen personenbezogene Daten offengelegt werden. Dies kann sowohl intern als auch extern erfolgen. Behörden gelten dann als Empfänger, wenn sie Daten nicht aufgrund eines gesetzlich geregelten Untersuchungsauftrags erhalten.
Einwilligung
Eine Einwilligung ist eine freiwillige, informierte und unmissverständliche Erklärung einer betroffenen Person, mit der sie für einen bestimmten Zweck bestätigt, dass sie mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einverstanden ist. Die Einwilligung kann durch eine ausdrückliche Erklärung oder durch eine eindeutig bestätigende Handlung erfolgen.
Pseudonymisierung
Pseudonymisierung bezeichnet eine Verarbeitung, bei der personenbezogene Daten so verändert werden, dass sie ohne zusätzliche Informationen nicht mehr einer bestimmten betroffenen Person zugeordnet werden können. Die zur Zuordnung erforderlichen Zusatzinformationen werden gesondert aufbewahrt und getrennt gespeichert. Sie unterliegen technischen und organisatorischen Maßnahmen, die sicherstellen, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden können.
Profiling
Profiling bezeichnet eine Form der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, bei der diese Daten genutzt werden, um bestimmte persönliche Aspekte einer Person zu bewerten, zu analysieren oder vorherzusagen. Dazu können unter anderem Angaben zur wirtschaftlichen Lage, zu Interessen, Vorlieben, zur Zuverlässigkeit oder zum Verhalten gehören. Ein Profiling findet im Rahmen der angebotenen Leistungen nur statt, wenn dies an den entsprechenden Stellen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich erläutert wird.
4. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Personenbezogene Daten werden zu klar festgelegten und rechtmäßigen Zwecken verarbeitet. Dazu gehören insbesondere:
– der Betrieb und die Bereitstellung der Website sowie die Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität
– die Kommunikation mit Interessenten, Kunden und Partnern
– die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von Mietverhältnissen für Drohnen und Zubehör
– die Abwicklung von Verkaufsvorgängen
– die Buchung und Durchführung professioneller Drohnenpiloten-Einsätze
– die Durchführung von Identitäts- und Bonitätsprüfungen, soweit erforderlich
– Versand, Übergabe, Rückgabe und Logistik von Miet- und Verkaufsgeräten
– Service-, Support- und Reparaturleistungen
– die Abwicklung von Kooperationen und Partnerprogrammen
– die Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie die Wahrung berechtigter Interessen
– Marketing- und Analysezwecke, sofern hierfür eine Einwilligung vorliegt
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nur, wenn hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht. Im Rahmen der angebotenen Leistungen kommen insbesondere die folgenden Rechtsgrundlagen zur Anwendung:
Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO)
Eine Verarbeitung erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung, wenn diese für einen bestimmten Zweck eingeholt wird. Dies gilt zum Beispiel bei freiwilligen Angaben in Kontaktformularen oder bei der Zustimmung zu bestimmten Analyse- oder Marketing-Funktionen.
Vertragserfüllung und vorvertragliche Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO)
Diese Rechtsgrundlage umfasst alle Tätigkeiten, die notwendig sind, um Verträge vorzubereiten oder zu erfüllen. Dazu gehören insbesondere:
– die Vermietung von Drohnen und Zubehör
– der Verkauf von Produkten
– die Buchung von Drohnenpiloten
– die Identitätsprüfung, wenn sie Voraussetzung für den Abschluss eines Mietvertrags ist
– die Bonitätsprüfung, wenn sie Voraussetzung für den Abschluss eines Mietvertrags ist
– die Bearbeitung von Anfragen, Kostenvoranschlägen und Reservierungen
– die Abwicklung von Versand, Übergabe und Rückgabe
– die Dokumentation von Schäden im Rahmen eines Mietverhältnisses
– die Verarbeitung technischer Gerätedaten, etwa Seriennummern oder Zustandsprotokolle, wenn diese zur Vertragserfüllung notwendig sind
Rechtliche Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO)
Eine Verarbeitung kann erforderlich sein, um gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Dies betrifft unter anderem steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten, Rechnungslegung oder Verpflichtungen gegenüber Behörden.
Lebenswichtige Interessen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe d DSGVO)
In seltenen Fällen kann eine Verarbeitung notwendig werden, um lebenswichtige Interessen einer Person zu schützen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn im Rahmen einer Veranstaltung oder eines Einsatzes medizinische Informationen an Rettungsdienste weitergegeben werden müssen.
Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO)
Eine Verarbeitung kann auch auf berechtigten Interessen des Unternehmens oder eines Dritten beruhen, sofern diese Interessen nicht die Rechte der betroffenen Person überwiegen. Dies kann insbesondere der Fall sein bei:
– der Absicherung von Mietvorgängen und der Durchsetzung vertraglicher Ansprüche
– der Identitätsprüfung, wenn diese erforderlich ist, um Missbrauch oder Betrug zu verhindern
– der Bonitätsprüfung vor Abschluss eines Mietvertrags, um das Risiko eines Zahlungsausfalls zu bewerten
– der Wahrung der IT-Sicherheit und dem Schutz vor Angriffen auf die Website
– der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche
Die DSGVO erkennt ausdrücklich an, dass ein berechtigtes Interesse bestehen kann, wenn eine geschäftliche Beziehung besteht oder angebahnt wird.
5. Kategorien personenbezogener Daten
Im Rahmen der Nutzung der Website sowie der Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen werden je nach Art des Vorgangs unterschiedliche Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet. Die Verarbeitung beschränkt sich jeweils auf das notwendige Maß und erfolgt ausschließlich zu den in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Zwecken. Dazu gehören insbesondere:
Kommunikations- und Kontaktdaten
Bei der Kontaktaufnahme oder laufenden Kommunikation werden personenbezogene Daten verarbeitet, die für die Bearbeitung von Anfragen und die Kommunikation erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Kundennummer sowie Inhalte von E-Mails, Kontaktformularen oder Telefonaten, einschließlich interner Notizen und technischer Metadaten.
Vermietung von Drohnen und Zubehör
Im Rahmen von Mietvorgängen werden personenbezogene Daten verarbeitet, die zur Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des Mietverhältnisses erforderlich sind. Dazu zählen insbesondere Vertrags- und Buchungsdaten, Mietzeiträume, ausgewählte Geräte, Versandinformationen, Übergabe- und Rückgabeprotokolle, Zustandsberichte, Schadensmeldungen, Rechnungs- und Zahlungsinformationen sowie die zugehörige Korrespondenz.
Verkaufsvorgänge
Bei Kaufverträgen werden personenbezogene Daten verarbeitet, die für die Abwicklung des Verkaufs notwendig sind. Hierzu gehören Bestell- und Lieferdaten, Rechnungsinformationen, Zahlungsdaten, Versandinformationen, Korrespondenz im Zusammenhang mit dem Kauf sowie Daten zur Dokumentation der Vertragserfüllung.
Service- und Reparaturleistungen
Im Zusammenhang mit Serviceanfragen, Reparaturen oder technischen Rückfragen werden personenbezogene Daten verarbeitet, die zur Bearbeitung des Anliegens erforderlich sind. Dazu zählen insbesondere Geräteidentifikationsdaten wie Seriennummern, Zustandsinformationen, Fehlerbeschreibungen, Service- und Reparaturprotokolle, Fotos oder Videos zur Schadensdokumentation sowie die zugehörige Kommunikation.
Buchung von Drohnenpiloten und Durchführung von Einsätzen
Bei der Buchung professioneller Drohnenpiloten werden personenbezogene Daten verarbeitet, die für die Planung, Durchführung und Dokumentation des Einsatzes erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere Kontaktdaten der Ansprechpartner vor Ort, Angaben zur Location, sicherheitsrelevante Informationen, Informationen zu Flugerlaubnissen sowie einsatzbezogene Daten des Piloten. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich im erforderlichen Umfang zur Vertragserfüllung.
Identitätsdaten
Soweit für den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags erforderlich, können Identitätsdaten verarbeitet werden. Dazu gehören insbesondere Angaben aus Ausweisdokumenten wie Name, Geburtsdatum, Ausweisnummer, Gültigkeitsdaten, Wohnort sowie gegebenenfalls Ausweisfotos oder Prüfvermerke. Darüber hinaus können Ergebnisse manueller oder automatisierter Identitätsprüfungen sowie deren Dokumentation verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Identitätsprüfung und nur im notwendigen Umfang.
Bonitätsdaten
Zur Absicherung von Mietverhältnissen können Bonitätsdaten verarbeitet werden, sofern dies erforderlich ist. Dazu zählen insbesondere Scorewerte von Auskunfteien, Hinweise auf Zahlungsausfallrisiken, interne Risikobewertungen sowie Informationen zur Zahlungshistorie. Die Verarbeitung erfolgt nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und zur Bewertung des wirtschaftlichen Risikos.
Zahlungs- und Abrechnungsdaten
Für die Abrechnung von Leistungen werden personenbezogene Zahlungsdaten verarbeitet. Dazu gehören unter anderem Bankverbindungen, Zahlungsarten, Transaktionsnummern, Zahlungsstatus, Zahlungseingänge, Rückerstattungen, Kautionsabrechnungen sowie steuerlich relevante Abrechnungsdaten.
Versand- und Logistikdaten
Bei Versandvorgängen werden personenbezogene Daten verarbeitet, die für die Zustellung und Rücksendung erforderlich sind. Dazu zählen insbesondere Lieferadressen, Paketnummern, Versandstatus sowie Rücksendungsdaten.
Gerätedaten und technische Geräteinformationen
Bei der Vermietung und Nutzung von Drohnen und Zubehör werden technische Geräteinformationen verarbeitet, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist. Dazu gehören insbesondere Seriennummern von Drohnen, Controllern, Akkus und Zubehör, Firmwarestände, Statusinformationen, Fehlerprotokolle sowie Zustandsberichte bei Übergabe und Rückgabe. GPS- oder Flugdaten werden nur verarbeitet, wenn sie zur Schadensklärung oder rechtlichen Bewertung erforderlich sind, und nicht dauerhaft gespeichert.
Geodaten und Standortinformationen
Standortbezogene Daten können verarbeitet werden, wenn sie für den Einsatz eines Drohnenpiloten, die Durchführung eines Projekts oder die Versandlogistik erforderlich sind. Dazu können auch Geokoordinaten, Telemetriedaten oder projektspezifische Standortinformationen gehören. Eine dauerhafte Speicherung erfolgt nur bei berechtigtem Anlass und im erforderlichen Umfang.
Bild- und Videodaten
Im Rahmen beauftragter Drohnenflüge können Bild- und Videodaten verarbeitet werden, sofern diese Bestandteil der vereinbarten Leistung sind. Darüber hinaus können Fotos oder Videos zur Dokumentation des Gerätezustands, von Aufbauten bei Veranstaltungen oder zur Schadensklärung verarbeitet werden. Eine dauerhafte Speicherung von Luftbildmaterial erfolgt nur, wenn dies vertraglich vereinbart ist.
Website-, Nutzungs- und Protokolldaten
Beim Besuch der Website werden technische Nutzungs- und Protokolldaten verarbeitet, die für den sicheren und stabilen Betrieb der Website erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seiten, verwendeter Browser und Betriebssystem, Referrer-URL, Zugriffsstatus sowie technische Logfiles.
IP-Adressen werden dabei ausschließlich in dem Umfang verarbeitet, der für die Bereitstellung der Website, die Gewährleistung der IT Sicherheit und die Fehleranalyse erforderlich ist. Eine dauerhafte Speicherung vollständiger IP-Adressen findet nicht statt, sofern dies nicht aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
Einwilligungen zur Nutzung von Cookies und vergleichbaren Technologien werden dokumentiert. Hierzu gehören insbesondere sogenannte Consent Logs, die über das eingesetzte Cookie Consent Tool (Borlabs Cookie) gespeichert werden. Diese Protokolle enthalten Informationen darüber, ob, wann und wofür eine Einwilligung erteilt oder widerrufen wurde.
Sofern Analysefunktionen wie Google Analytics eingesetzt werden, erfolgt die Verarbeitung von Nutzungsdaten ausschließlich auf Grundlage einer vorherigen Einwilligung. In diesem Zusammenhang werden nur anonymisierte oder gekürzte IP-Adressen verarbeitet. Nähere Informationen zu eingesetzten Analyse Tools sind in den entsprechenden Abschnitten dieser Datenschutzerklärung enthalten.
Marketing- und Analysekategorien
Sofern Marketing- oder Analysefunktionen genutzt werden, können personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören insbesondere Anmeldedaten für Newsletter, erteilte Einwilligungen sowie statistische Auswertungen zu Öffnungs- oder Klickraten, sofern entsprechende Funktionen eingesetzt werden.
Darüber hinaus können im Rahmen der Webanalyse technische Nutzungsdaten verarbeitet werden, etwa durch den Einsatz von Google Analytics. Hierbei werden insbesondere Informationen über die Nutzung der Website, Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Endgeräte, Browserinformationen sowie anonymisierte IP-Adressen verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer vorherigen Einwilligung und dient der Analyse und Verbesserung des Onlineangebots.
Eine Profilbildung findet nur statt, wenn hierfür eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
Kooperations- und Partnermanagement-Daten
Im Rahmen von Kooperationen, Partnerprogrammen oder Gutscheinaktionen können personenbezogene Daten der beteiligten Partner verarbeitet werden. Dazu zählen insbesondere Kontakt- und Unternehmensdaten, Abrechnungsdaten, Umsatz- oder Provisionszuordnungen sowie Nutzungsdaten im Zusammenhang mit Gutscheincodes.
Die zur Durchführung, Auswertung und Abrechnung der Kooperation erforderlichen Informationen werden intern dokumentiert. Sofern Gutschein- oder Empfehlungsprogramme eingesetzt werden, erfolgt die Erfassung und Zuordnung der hierfür notwendigen Nutzungsdaten in einer lokal gespeicherten Datei, zum Beispiel in Form einer Excel Tabelle. Eine Weitergabe dieser Daten an externe Plattformen oder Tracking Systeme findet nicht statt, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich erforderlich ist.
Daten aus gesetzlichen Verpflichtungen
Darüber hinaus können personenbezogene Daten verarbeitet werden, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Dazu zählen insbesondere steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsdaten, Daten zur Betrugsprävention sowie Dokumentationen im Zusammenhang mit Identitäts- oder Bonitätsprüfungen.
6. Empfänger der Daten
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur an solche Stellen weitergegeben, die diese Daten zur Erfüllung vertraglicher, gesetzlicher oder organisatorischer Aufgaben benötigen. Eine Übermittlung erfolgt nur, soweit hierfür eine rechtliche Grundlage besteht.
Interne Stellen
Innerhalb des Unternehmens erhalten nur diejenigen Abteilungen und Mitarbeitenden Zugriff auf personenbezogene Daten, die diese zur Bearbeitung von Anfragen, zur Vertragsdurchführung, zur Abrechnung, zum Versand, zur Durchführung von Pilotenbuchungen oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten benötigen.
Buchhaltung und Steuerberatung
Zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Buchhaltung sowie zur Erfüllung steuerrechtlicher Verpflichtungen werden relevante Vertrags-, Abrechnungs- und Zahlungsdaten an interne oder externe Buchhaltungsstellen sowie an die beauftragte Steuerberatung übermittelt.
Zahlungsdienstleister und Banken
Für die Abwicklung von Zahlungen werden Zahlungs- und Abrechnungsdaten an die jeweils eingesetzten Zahlungsdienstleister oder Kreditinstitute übermittelt. Die Weitergabe erfolgt ausschließlich in dem Umfang, der für die Durchführung der Zahlung erforderlich ist.
Transport- und Logistikdienstleister
Im Rahmen von Versand- und Rücksendungsvorgängen werden Kontakt- und Adressdaten sowie gegebenenfalls Sendungsinformationen an beauftragte Transport- und Logistikdienstleister übermittelt, um die Lieferung und Rückführung von Miet- oder Kaufgegenständen zu ermöglichen.
Identitätsprüfungsdienste
Soweit für den Abschluss oder die Durchführung eines Mietvertrags erforderlich, können Identitätsdaten an externe Dienstleister zur Durchführung einer Identitätsprüfung übermittelt werden. Die Übermittlung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Identitätsfeststellung und nur im gesetzlich zulässigen Umfang.
Bonitätsauskunfteien
Zur Bewertung des Zahlungsausfallrisikos können vor Abschluss eines Mietvertrags Bonitätsinformationen bei Auskunfteien eingeholt oder entsprechende Anfragen gestellt werden, sofern hierfür eine rechtliche Grundlage besteht. Übermittelt werden dabei nur die für die Bonitätsprüfung erforderlichen Daten.
Hersteller, Servicepartner und Reparaturdienstleister
Im Zusammenhang mit Reparaturen, Garantiefällen oder technischen Prüfungen können gerätebezogene Daten sowie notwendige Kontaktinformationen an Hersteller oder autorisierte Servicepartner übermittelt werden. Personenbezogene Daten werden hierbei nur weitergegeben, soweit dies für die Bearbeitung des jeweiligen Vorgangs erforderlich ist.
Weitere Empfänger
Darüber hinaus können personenbezogene Daten an Behörden oder sonstige öffentliche Stellen übermittelt werden, wenn hierzu eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine entsprechende behördliche Anordnung vorliegt.
Empfänger der Daten bei Pilotenbuchungen und Drohneneinsätzen
Im Zusammenhang mit der Buchung professioneller Drohnenpiloten und der Durchführung von Drohneneinsätzen kann es erforderlich sein, personenbezogene Daten an weitere externe Stellen weiterzugeben. Die Übermittlung erfolgt ausschließlich, soweit dies für die Planung, Genehmigung, Durchführung oder Absicherung des jeweiligen Einsatzes notwendig ist und eine rechtliche Grundlage besteht.
Auftraggeber und Projektverantwortliche
Zur Durchführung eines beauftragten Drohneneinsatzes können relevante personenbezogene Daten an den jeweiligen Auftraggeber oder dessen benannte Ansprechpartner übermittelt werden. Dazu gehören insbesondere Kontakt- und Abstimmungsdaten, Einsatzzeiten, Projektinformationen sowie gegebenenfalls Angaben zur verantwortlichen Person vor Ort.
Locationbetreiber und Grundstückseigentümer
Soweit für den Einsatz erforderlich, können personenbezogene Daten an Betreiber von Veranstaltungsorten, Grundstückseigentümer oder sonstige verantwortliche Stellen der Location übermittelt werden. Dies betrifft insbesondere Kontaktdaten, Angaben zur verantwortlichen Person, Einsatzbeschreibungen oder sicherheitsrelevante Informationen, die für die Freigabe oder Koordination des Einsatzes notwendig sind.
Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden
Im Rahmen gesetzlich vorgeschriebener Genehmigungs- oder Anzeigeverfahren können personenbezogene Daten an zuständige Behörden übermittelt werden. Dazu zählen insbesondere Luftfahrtbehörden, Ordnungsämter oder sonstige zuständige Stellen. Übermittelt werden nur die Daten, die für die Erteilung, Prüfung oder Dokumentation der Genehmigung erforderlich sind, etwa Angaben zum Piloten, zum Auftraggeber, zum Einsatzort oder zum geplanten Flug.
Einsatzbeteiligte Dienstleister und Partner
Sofern an der Durchführung eines Drohneneinsatzes weitere Dienstleister beteiligt sind, etwa Sicherheitsdienste, technische Partner oder Kooperationspartner, können erforderliche personenbezogene Daten zur Einsatzkoordination übermittelt werden. Dies betrifft insbesondere Kontakt- und Abstimmungsdaten sowie organisatorische Informationen.
Versicherungen
Zur Absicherung von Drohneneinsätzen können personenbezogene Daten an Versicherungen übermittelt werden, soweit dies für den Abschluss, die Durchführung oder die Abwicklung eines Versicherungsverhältnisses oder eines Schadensfalls erforderlich ist.
7. Drittstaatenübermittlung und internationale Datenverarbeitung
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums (sogenannte Drittstaaten) findet grundsätzlich nicht statt, sofern dies nicht ausdrücklich erforderlich ist oder eine entsprechende gesetzliche Grundlage oder Einwilligung vorliegt.
Soweit im Rahmen der Nutzung einzelner Dienste oder Funktionen ausnahmsweise personenbezogene Daten an Dienstleister mit Sitz in einem Drittstaat übermittelt oder dort verarbeitet werden, erfolgt dies ausschließlich unter Einhaltung der Vorgaben der Artikel 44 ff. DSGVO. Eine solche Übermittlung findet nur statt, wenn für das betreffende Drittland ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vorliegt oder geeignete Garantien vereinbart wurden. Zu diesen Garantien zählen insbesondere die von der Europäischen Kommission verabschiedeten Standardvertragsklauseln sowie ergänzende technische und organisatorische Schutzmaßnahmen.
Bei Übermittlungen in Drittstaaten kann es trotz bestehender Garantien vorkommen, dass kein mit der Europäischen Union vergleichbares Datenschutzniveau besteht. Insbesondere können staatliche Zugriffsrechte im Drittland nicht vollständig ausgeschlossen werden. Betroffenenrechte können dadurch im Einzelfall eingeschränkt sein. Die Übermittlung erfolgt dennoch nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und angemessene Schutzmaßnahmen zur Wahrung der Rechte betroffener Personen getroffen wurden.
Im Rahmen der Nutzung bestimmter Online-Dienste kann es vorkommen, dass personenbezogene Daten an Anbieter übermittelt werden, die ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums haben oder dort Daten verarbeiten. Dies betrifft insbesondere Dienste von Google, wie Google Analytics, sowie eingebettete Inhalte von YouTube. Auch einzelne Zahlungsdienstleister oder technische Dienstleister können eine internationale Infrastruktur nutzen.
Der Einsatz von Analyse- oder Marketingdiensten erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer vorherigen Einwilligung. Ohne eine entsprechende Einwilligung findet keine Übermittlung von Daten zu Analyse- oder Marketingzwecken statt. Zahlungs- und Abrechnungsdaten werden nur in dem Umfang übermittelt, der zur Durchführung der jeweiligen Zahlung erforderlich ist.
Sofern eine Drittstaatenübermittlung auf einer Einwilligung beruht, erfolgt diese freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. In den jeweiligen Abschnitten dieser Datenschutzerklärung wird gesondert erläutert, welche Dienste konkret eingesetzt werden und welche Daten dabei verarbeitet werden.
Unabhängig vom Ort der Verarbeitung stellt das Unternehmen sicher, dass personenbezogene Daten stets entsprechend den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden und geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten umgesetzt sind.
8. Grundsätzliche Angaben zur Datenverarbeitung
Personenbezogene Daten werden stets nur in dem Umfang verarbeitet und weitergegeben, der für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Es werden ausschließlich solche Daten erhoben, genutzt oder übermittelt, die zur Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der angebotenen Leistungen notwendig sind.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an interne oder externe Empfänger erfolgt ausschließlich zweckgebunden. Die Empfänger dürfen die übermittelten Daten nur für die jeweils benannten und rechtlich zulässigen Zwecke verwenden. Eine Nutzung zu anderen Zwecken findet nicht statt, sofern hierfür keine gesonderte gesetzliche Grundlage oder eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
Der Zugriff auf personenbezogene Daten ist innerhalb des Unternehmens auf diejenigen Personen beschränkt, die diese Daten zur Erfüllung ihrer jeweiligen Aufgaben benötigen. Mitarbeitende und sonstige mit der Datenverarbeitung betraute Personen erhalten ausschließlich Zugriff auf die Daten, die für ihren konkreten Tätigkeitsbereich erforderlich sind.
Zugriffsrechte werden nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung vergeben und regelmäßig überprüft. Alle mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betrauten Personen sind zur Vertraulichkeit verpflichtet und entsprechend geschult.
Im Rahmen von Drohnen Vermietungen, Piloten Buchungen, Serviceleistungen, Verkaufsvorgängen oder Kooperationen werden personenbezogene Daten auf das notwendige Maß beschränkt. Nicht erforderliche Daten werden weder erhoben noch gespeichert. Entfällt der Zweck der Verarbeitung und stehen keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegen, werden die Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt.
Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon oder über ein Kontaktformular werden die übermittelten personenbezogenen Daten ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall von Anschlussfragen verarbeitet. Die Daten werden gelöscht, sobald die Anfrage abschließend bearbeitet ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Datenübertragung per E-Mail-Sicherheitslücken aufweisen kann und ein vollständiger Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte nicht gewährleistet werden kann.
Sofern im Rahmen der angebotenen Leistungen externe Dienstleister eingesetzt werden, erfolgt eine Weitergabe personenbezogener Daten ausschließlich auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis, einer vertraglichen Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung oder einer ausdrücklichen Einwilligung. Soweit hierbei eine Übermittlung in Staaten außerhalb der Europäischen Union erfolgt, wird ein angemessenes Datenschutzniveau durch geeignete Garantien sichergestellt.
9. Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten
Die Bereitstellung personenbezogener Daten kann gesetzlich vorgeschrieben sein oder sich aus vertraglichen Regelungen ergeben. In bestimmten Fällen ist die Angabe personenbezogener Daten erforderlich, um einen Vertrag abzuschließen oder durchzuführen. Wird die erforderliche Bereitstellung personenbezogener Daten nicht vorgenommen, kann ein Vertragsabschluss oder die Durchführung des Vertrags nicht erfolgen.
Ob im Einzelfall eine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung zur Bereitstellung personenbezogener Daten besteht und welche Folgen eine Nichtbereitstellung hat, ergibt sich aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis oder kann vorab erfragt werden.
10. Speicherdauer und Löschung personenbezogener Daten
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Verarbeitungszwecke erforderlich ist oder eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Nach Wegfall des jeweiligen Zwecks oder Ablauf gesetzlicher Fristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, sofern keine weiteren berechtigten Gründe für eine Speicherung bestehen.
Vertrags- und Abrechnungsdaten werden insbesondere so lange gespeichert, wie dies zur Durchführung des Vertragsverhältnisses, zur Abwicklung von Gewährleistungs- oder Haftungsansprüchen sowie zur Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen können hierbei bis zu zehn Jahre betragen.
Daten aus Anfragen, die nicht zu einem Vertragsabschluss führen, werden regelmäßig gelöscht, sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist und keine weiteren berechtigten Interessen an einer Speicherung bestehen.
Identitäts- und Bonitätsdaten werden nur im erforderlichen Umfang und für die Dauer gespeichert, die für die jeweilige Prüfung notwendig ist, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Technische Protokolldaten und Logfiles werden aus Sicherheitsgründen für einen begrenzten Zeitraum gespeichert und anschließend gelöscht oder anonymisiert, sofern keine sicherheitsrelevanten Ereignisse eine längere Speicherung erforderlich machen.
Eine längere Speicherung kann im Einzelfall erfolgen, wenn dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist oder gesetzliche Vorgaben dies vorsehen.
11. Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen haben im Zusammenhang mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verschiedene Rechte. Diese Rechte können jederzeit geltend gemacht und wahrgenommen werden. Die Ausübung der Rechte ist grundsätzlich kostenlos. Das Unternehmen kann in Zweifelsfällen zusätzliche Informationen anfordern, um die Identität der anfragenden Person zu überprüfen. Anfragen können in Ausnahmefällen abgelehnt oder mit einem angemessenen Entgelt belegt werden, wenn sie offensichtlich unbegründet oder exzessiv im Sinne von Art. 12 Abs. 5 DSGVO sind.
Die in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Rechte bestehen jeweils unter den gesetzlichen Voraussetzungen der DSGVO. In bestimmten Fällen kann die Ausübung eines Rechts eingeschränkt sein, zum Beispiel wenn überwiegende berechtigte Interessen des Verantwortlichen oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten einer Verarbeitung entgegenstehen. In solchen Fällen wird transparent begründet, warum ein Antrag ganz oder teilweise nicht erfüllt werden kann.
Transparente Informationen
Betroffene Personen haben das Recht, in klarer, verständlicher und leicht zugänglicher Form darüber informiert zu werden, wie ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Dies umfasst sämtliche Informationen über Zwecke, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer, Empfänger, Betroffenenrechte und die Folgen einer Nichtbereitstellung der Daten.
Der Verantwortliche stellt diese Informationen in präziser und transparenter Weise bereit und informiert betroffene Personen rechtzeitig über wesentliche Änderungen der Datenverarbeitung.
Bestätigung
Betroffene Personen haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu erhalten, ob personenbezogene Daten zu ihrer Person verarbeitet werden. Dieses Recht kann jederzeit ausgeübt werden.
Zur Geltendmachung genügt eine Anfrage über die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Auskunft
Betroffene Personen haben das Recht, jederzeit unentgeltlich Auskunft darüber zu erhalten, ob personenbezogene Daten zu ihrer Person verarbeitet werden und, wenn dies der Fall ist, welche Daten betroffen sind. Auf Wunsch wird auch eine Kopie dieser Daten zur Verfügung gestellt. Die Auskunft umfasst insbesondere folgende Informationen:
a) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden
b) die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
c) die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Daten offengelegt wurden oder künftig offengelegt werden, einschließlich Empfängern in Drittländern oder internationalen Organisationen
d) sofern möglich, die geplante Speicherdauer oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für deren Festlegung
e) das Bestehen von Rechten auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch
f) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde
g) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, sofern diese nicht bei der betroffenen Person erhoben wurden
h) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling sowie aussagekräftige Informationen über die dabei eingesetzte Logik, Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung
Berichtigung
Betroffene Personen haben das Recht, die unverzügliche Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Darüber hinaus besteht das Recht, unvollständige Daten ergänzen zu lassen, sofern dies für die Zwecke der Verarbeitung erforderlich ist. Eine Ergänzung kann auch durch eine entsprechende Erklärung erfolgen. Dieses Recht umfasst sämtliche personenbezogenen Daten, die im Rahmen von Mietvorgängen, Bestellungen, Buchungen oder administrativen Abläufen gespeichert wurden.
Zur Ausübung des Rechts auf Berichtigung genügt eine Anfrage über die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Löschung (Recht auf Vergessenwerden)
Betroffene Personen haben das Recht, die Löschung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn einer der folgenden Gründe vorliegt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder sonstigen berechtigten Gründe der Löschung entgegenstehen:
a) Die personenbezogenen Daten werden für die Zwecke, für die sie erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr benötigt.
b) Eine erteilte Einwilligung wird widerrufen und es fehlt an einer anderen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
c) Es wurde Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor.
d) Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
e) Die Löschung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt.
f) Die Daten wurden im Zusammenhang mit Diensten der Informationsgesellschaft bei Kindern gemäß Artikel 8 Absatz 1 DSGVO erhoben. Dieser Fall ist im Rahmen der angebotenen Leistungen unseres Unternehmens in der Regel nicht einschlägig und wird der Vollständigkeit halber aufgeführt. Unsere Leistungen richten sich nicht an Kinder und wir erheben keine kinderbezogenen Daten. Mietverträge, Bonitätsprüfungen und Identitätsprüfungen sind ausschließlich mit volljährigen Personen zulässig. Die Aufnahme dieses Löschgrundes ist dennoch sinnvoll, da es sich um eine gesetzlich definierte Regelung handelt, die die Datenschutzerklärung vollständig hält, keine nachteiligen Wirkungen entfaltet und gegenüber Aufsichtsbehörden Rechtskonformität zeigt.
g) Ein Löschantrag kann auch abgelehnt werden, wenn die Daten für Archivzwecke im öffentlichen Interesse, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke erforderlich sind, sofern die Voraussetzungen von Art. 89 DSGVO erfüllt sind.
Das Recht auf Löschung kann jederzeit über die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten ausgeübt werden. Der Verantwortliche prüft den Antrag und löscht die Daten, sofern keine gesetzlichen oder vertraglichen Pflichten entgegenstehen.
Wurden personenbezogene Daten öffentlich gemacht, trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen im Rahmen des technisch Möglichen und Zumutbaren, um andere Stellen, die diese Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass die betroffene Person die Löschung sämtlicher Links zu diesen Daten oder von Kopien oder Replikationen verlangt hat, soweit keine rechtlichen Gründe einer Löschung entgegenstehen.
Eine Löschung ist nicht möglich, wenn die Verarbeitung weiterhin erforderlich ist, insbesondere
a) zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten,
b) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder
c) aus anderen zwingenden gesetzlichen Gründen.
Einschränkung der Verarbeitung
Betroffene Personen können verlangen, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt wird. Dies bedeutet, dass die Daten zwar weiterhin gespeichert bleiben, jedoch nur noch sehr eingeschränkt genutzt werden dürfen. Eine Einschränkung kommt in folgenden Fällen in Betracht:
a) die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird bestritten und es wird eine Frist benötigt, um die Angaben zu überprüfen
b) die Verarbeitung ist unrechtmäßig, eine Löschung wird jedoch nicht gewünscht und stattdessen die Einschränkung der Nutzung verlangt
c) die Daten werden für die ursprünglichen Zwecke nicht mehr benötigt, werden jedoch weiterhin zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt
d) es wurde Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt und es ist noch nicht abschließend geklärt, ob die berechtigten Interessen des Verantwortlichen überwiegen
Während der Einschränkung werden die betroffenen Daten gekennzeichnet und dürfen, abgesehen von ihrer Speicherung, nur noch verarbeitet werden, wenn die betroffene Person eingewilligt hat, wenn dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist oder wenn ein erhebliches öffentliches Interesse besteht.
Zur Ausübung dieses Rechts genügt eine Anfrage an die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Datenübertragbarkeit
Betroffene Personen können verlangen, die personenbezogenen Daten, die sie selbst bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem kann verlangt werden, dass diese Daten, soweit technisch möglich, direkt an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden.
Dieses Recht besteht dann, wenn die Verarbeitung auf einer Einwilligung oder einem Vertrag beruht und mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen durch die Übertragung nicht beeinträchtigt werden. Das Recht gilt nicht, wenn die Verarbeitung zur Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt.
Zur Ausübung des Rechts genügt eine Anfrage an die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Widerspruch
Betroffene Personen können aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit der Verarbeitung personenbezogener Daten widersprechen, wenn diese auf Grundlage berechtigter Interessen gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO erfolgt. Dies gilt auch für ein darauf gestütztes Profiling. Nach einem Widerspruch werden die Daten nicht mehr verarbeitet, es sei denn, es können zwingende berechtigte Gründe nachgewiesen werden, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Widerspruch gegen Direktwerbung
Werden personenbezogene Daten zur Direktwerbung verarbeitet, besteht jederzeit das Recht, dieser Verarbeitung zu widersprechen. Dies umfasst auch Profiling, soweit es mit Direktwerbung in Verbindung steht. Nach Eingang eines solchen Widerspruchs werden die Daten nicht mehr für Zwecke der Direktwerbung genutzt.
Automatisiertes Widerspruchsrecht bei Online-Diensten
Das Widerspruchsrecht kann im Rahmen von Online-Diensten auch über automatisierte Funktionen ausgeübt werden, sofern solche auf der Website bereitgestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Opt-out-Möglichkeiten in Cookie Einstellungen oder andere technische Funktionen, mit denen der Nutzung bestimmter Datenverarbeitungen direkt online widersprochen werden kann. Werden solche Optionen angeboten, kann der Widerspruch ohne zusätzliche Kontaktaufnahme unmittelbar über die entsprechenden Schaltflächen oder Einstellungen erfolgen.
Zur Ausübung des Widerspruchsrechts genügt eine Mitteilung an die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Rechte in Bezug auf automatisierte Entscheidungen im Einzelfall
Betroffene Personen haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung einschließlich Profiling beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, wenn diese Entscheidung rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in vergleichbarer Weise erheblich beeinträchtigt. Eine solche automatisierte Entscheidung ist nur zulässig, wenn sie
a) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags erforderlich ist oder
b) durch Rechtsvorschriften der Europäischen Union oder der Mitgliedstaaten ausdrücklich erlaubt wird und zugleich angemessene Schutzmaßnahmen vorsieht oder
c) auf einer ausdrücklichen Einwilligung der betroffenen Person beruht.
In Fällen, in denen eine automatisierte Entscheidung zulässig ist oder auf Einwilligung beruht, stehen betroffenen Personen besondere Schutzrechte zu. Dazu gehören mindestens das Recht auf Eingreifen einer Person auf Seiten des Verantwortlichen, das Recht auf Darlegung des eigenen Standpunkts sowie das Recht, die Entscheidung anzufechten.
Im Rahmen der angebotenen Leistungen des Unternehmens werden automatisierte Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung oder vergleichbarer erheblicher Beeinträchtigung grundsätzlich nicht eingesetzt. Falls zukünftig Verfahren genutzt werden sollten, die unter diese Regelung fallen, würden betroffene Personen vorab transparent darüber informiert und die gesetzlich vorgesehenen Schutzmaßnahmen umgesetzt.
Zur Geltendmachung der Rechte in Bezug auf automatisierte Entscheidungen kann jederzeit über die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktwege eine entsprechende Anfrage gestellt werden.
Widerruf einer Einwilligung
Betroffene Personen können eine erteilte Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung nicht berührt, die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs auf Grundlage der Einwilligung erfolgt ist.
Ein Widerruf betrifft ausschließlich solche Verarbeitungsvorgänge, die auf einer Einwilligung beruhen. Vorgänge, die zur Vertragserfüllung erforderlich sind oder auf einer anderen gesetzlichen Grundlage beruhen, werden hiervon nicht berührt.
Der Widerruf einer Einwilligung kann Auswirkungen auf die Durchführung bestimmter Leistungen haben, wenn diese ohne die betroffenen Daten nicht erbracht werden können. Dies gilt insbesondere für:
a) Identitätsprüfungen, die für den Abschluss oder die Fortführung eines Mietvertrags erforderlich sind
b) Bonitätsprüfungen, sofern sie auf freiwilliger Einwilligung beruhen und zur Absicherung des Vertragsverhältnisses notwendig sind
c) Kontaktaufnahmen über bestimmte Kanäle, wenn hierfür eine gesonderte Einwilligung verlangt wird
Wird die Einwilligung für einen dieser Vorgänge widerrufen und gibt es keine andere gesetzliche Grundlage für die Verarbeitung, kann der Vertrag möglicherweise nicht abgeschlossen oder fortgeführt werden. Darüber wird im Einzelfall transparent informiert.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine Mitteilung über die in dieser Datenschutzerklärung genannten Kontaktmöglichkeiten.
Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
Betroffene Personen haben das Recht, bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde Beschwerde einzulegen, wenn die Ansicht besteht, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten nicht den geltenden Datenschutzvorschriften entspricht. Das Beschwerderecht besteht unabhängig von anderen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfen.
Zuständige Aufsichtsbehörde für das Unternehmen ist:
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt Moabit 59–61
10555 Berlin
Geltendmachung der Rechte
Zur Ausübung der genannten Rechte können die in dieser Datenschutzerklärung aufgeführten Kontaktmöglichkeiten genutzt werden. Anfragen werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bearbeitet und in der Regel innerhalb eines Monats beantwortet. In komplexen Fällen kann diese Frist um bis zu zwei Monate verlängert werden. Die betroffene Person wird darüber rechtzeitig informiert.
12. Sicherheit der Verarbeitung und Verschlüsselung
Der Schutz personenbezogener Daten hat einen hohen Stellenwert. Es werden technische und organisatorische Maßnahmen eingesetzt, um personenbezogene Daten vor Verlust, Zerstörung, Manipulation, unbefugtem Zugriff oder unzulässiger Weitergabe zu schützen. Die eingesetzten Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und an den aktuellen Stand der Technik angepasst.
Dies betrifft insbesondere personenbezogene Daten, die im Rahmen der Drohnenvermietung und der angebotenen Dienstleistungen verarbeitet werden. Dazu zählen unter anderem Identitätsdaten zur Vertragsprüfung, Bonitätsdaten zur Risikobewertung, Adress- und Versanddaten für die Zustellung und Rücksendung von Mietgeräten sowie Kontakt- und Einsatzinformationen bei der Buchung professioneller Drohnenpiloten.
Zu den implementierten Sicherheitsmaßnahmen gehören insbesondere die verschlüsselte Übertragung von Daten über die Website mittels SSL-Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkungen und rollenbasierte Berechtigungen für interne Systeme, sichere Speicherumgebungen, regelmäßige Datensicherungen sowie definierte Prozesse für den Umgang mit sensiblen Informationen.
Mitarbeitende werden regelmäßig geschult und auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben sowie zur Vertraulichkeit verpflichtet. Externe Dienstleister, die personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten, sind vertraglich eingebunden und zur Einhaltung angemessener technischer und organisatorischer Sicherheitsstandards verpflichtet.
Trotz sorgfältiger Umsetzung moderner Sicherheitsmaßnahmen kann kein vollständiger Schutz vor allen Risiken ausgeschlossen werden. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt daher stets so, dass mögliche Risiken für betroffene Personen so gering wie möglich gehalten werden.
Teil A: Website Nutzung und Online-Dienste
13. Bereitstellung der Website und Logfiles, Hosting
Zur Bereitstellung dieser Website und zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Betriebs werden bei jedem Zugriff automatisch technische Informationen verarbeitet. Diese Daten werden durch den Webserver erhoben und in sogenannten Logfiles gespeichert.
Zu den dabei verarbeiteten Daten gehören insbesondere:
– IP-Adresse des anfragenden Endgeräts
– Datum und Uhrzeit des Zugriffs
– aufgerufene Seiten und Dateien
– übertragene Datenmenge
– Browsertyp und Browserversion
– verwendetes Betriebssystem
– Referrer-URL
– Statuscodes des Servers
Die IP-Adresse wird ausschließlich zur technischen Bereitstellung der Website, zur Fehleranalyse, zur Abwehr von Angriffen sowie zur Sicherstellung der IT-Sicherheit verarbeitet. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen oder eine Auswertung zu Marketingzwecken findet nicht statt.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der sicheren, stabilen und funktionsfähigen Bereitstellung der Website sowie im Schutz vor Missbrauch und Angriffen.
Die Website wird bei einem externen Hosting-Dienstleister betrieben, der personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet. Mit dem Hosting-Anbieter besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Hosting-Dienstleister verarbeitet die Daten ausschließlich nach Weisung und unter Einhaltung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen.
Logfile-Daten werden nur für einen begrenzten Zeitraum gespeichert und anschließend gelöscht oder anonymisiert, sofern keine sicherheitsrelevanten Ereignisse eine längere Aufbewahrung erforderlich machen.
14. Cookies und Consent Verwaltung (Borlabs)
Diese Website verwendet das Consent Management Tool Borlabs Cookie, um Einwilligungen für den Einsatz von Cookies und vergleichbaren Technologien rechtskonform zu verwalten.
Borlabs Cookie ermöglicht es, die Zustimmung zu einzelnen Cookie Kategorien gezielt zu erteilen, abzulehnen oder später zu ändern. Es stellt sicher, dass technisch nicht erforderliche Cookies und Skripte erst dann geladen werden, wenn eine entsprechende Einwilligung vorliegt.
Borlabs Cookie setzt einen technisch notwendigen Cookie. In diesem Cookie werden eine zufällig erzeugte Kennung, die gewählte Cookie Konfiguration sowie der Zeitpunkt der Einwilligung gespeichert. Die Kennung enthält keine unmittelbar personenbezogenen Inhalte. Die Speicherung ist erforderlich, um die erteilte Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a und Art. 7 DSGVO zu dokumentieren und nachweisen zu können. Für diesen Cookie ist keine gesonderte Einwilligung erforderlich.
Zusätzlich wird der Borlabs Script Blocker eingesetzt. Dieser verhindert, dass Skripte oder externe Dienste geladen oder ausgeführt werden, bevor eine gültige Einwilligung für die jeweilige Kategorie erteilt wurde. Dienste, die Cookies oder vergleichbare Technologien nutzen, werden erst nach entsprechender Zustimmung aktiviert.
Im Rahmen der Einwilligungsverwaltung werden sogenannte Consent Logs gespeichert. Diese enthalten Informationen darüber, ob und wann eine Einwilligung erteilt, geändert oder widerrufen wurde. Die Protokollierung dient ausschließlich der Erfüllung der gesetzlichen Nachweispflicht und wird nicht zu anderen Zwecken ausgewertet oder mit anderen Daten zusammengeführt.
Die Einwilligung kann jederzeit über das auf der Website bereitgestellte Borlabs Cookie Widget angepasst oder widerrufen werden. Dort lassen sich bereits erteilte Zustimmungen ändern oder einzelne Cookie Kategorien deaktivieren. Der Widerruf wirkt für die Zukunft und berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung.
15. Speicherdauer der Cookies
Cookies werden auf dieser Website entweder nur für die Dauer der jeweiligen Sitzung gespeichert oder für einen definierten Zeitraum auf dem Endgerät der nutzenden Person abgelegt.
Die konkrete Speicherdauer hängt von der Art des Cookies ab:
– Technisch notwendige Cookies werden nur so lange gespeichert, wie es für die Bereitstellung der Website und der gewählten Funktionen erforderlich ist.
– Cookies zur Einwilligungsverwaltung speichern die Auswahl der Cookie Einstellungen sowie den Zeitpunkt der Einwilligung für einen festgelegten Zeitraum, um die gesetzlich erforderliche Dokumentation sicherzustellen.
– Analyse oder Marketing Cookies werden, sofern eine Einwilligung erteilt wurde, entsprechend der jeweiligen Zweckbindung und den Vorgaben des eingesetzten Dienstes gespeichert und automatisch gelöscht, sobald der Zweck entfällt oder die festgelegte Speicherdauer erreicht ist.
Eine detaillierte Übersicht über die jeweils eingesetzten Cookies, deren Zweck und Speicherdauer kann jederzeit über die Cookie Einstellungen auf der Website eingesehen werden. Dort können Einwilligungen auch widerrufen oder angepasst werden.
Ergänzender Hinweis zur Speicherdauer
Ergänzend gelten die allgemeinen Angaben zur Speicherdauer personenbezogener Daten in dieser Datenschutzerklärung.
16. Eingebundene Dienste und Tools
15.1 Google Analytics GA4
Sofern eine Einwilligung erteilt wurde, nutzt die Website Google Analytics 4 zur statistischen Auswertung der Websitenutzung. Dabei werden insbesondere Nutzungs und Interaktionsdaten verarbeitet, zum Beispiel aufgerufene Seiten, ungefaehre Herkunft, technische Informationen zum Browser und Endgeraet sowie Ereignisse wie Klicks oder Scrolls, soweit entsprechend konfiguriert. Die Auswertung hilft, Inhalte und Funktionen der Website zu verbessern.
Die Verarbeitung erfolgt nur nach Einwilligung ueber das Consent Tool. Ohne Einwilligung wird Google Analytics nicht geladen. In Google Analytics koennen Aufbewahrungsfristen fuer Ereignisdaten festgelegt werden, und Daten werden dann nach Ablauf automatisch geloescht.
15.2 Google Ads Conversion Tracking
Sofern eine Einwilligung erteilt wurde, kann Google Ads Conversion Tracking eingesetzt werden, um zu messen, ob Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige eine definierte Aktion ausfuehren, zum Beispiel eine Anfrage senden oder einen Buchungsschritt abschliessen. Hierbei kann insbesondere eine Kennung verarbeitet werden, die mit einem Klick auf eine Google Anzeige zusammenhaengt. Google beschreibt dazu unter anderem den Einsatz der sogenannten GCLID Kennung, die in Cookies gespeichert werden kann, um Conversions zuzuordnen.
Auch hier gilt: Aktivierung nur nach Einwilligung ueber das Consent Tool. Ohne Einwilligung wird das Tracking nicht geladen.
15.3 YouTube Einbettungen
Wenn Videos von YouTube eingebunden sind, kann beim Aufruf der Seite oder spaetestens beim Start des Videos eine Verbindung zu Servern von YouTube hergestellt werden. Dabei koennen technische Daten verarbeitet werden. Soweit moeglich sollte der erweiterte Datenschutzmodus genutzt werden, bei dem YouTube laut Google erst nach Start der Wiedergabe Informationen speichert, um die Wiedergabe bereitzustellen und zu steuern.
Wenn die Einbettung erst nach Einwilligung freigeschaltet wird, erfolgt die Aktivierung ueber das Consent Tool.
15.4 Webfonts
Webfonts koennen lokal eingebunden werden oder von externen Anbietern geladen werden. Bei lokaler Einbindung findet kein Abruf bei externen Servern statt. Falls Webfonts ausnahmsweise extern geladen werden, wird dies in diesem Abschnitt konkret benannt, weil dabei technisch bedingt Verbindungsdaten an den jeweiligen Anbieter uebermittelt werden koennen.
15.5 Plugins und Skripte
Die Website kann Plugins und Skripte nutzen, die fuer Funktionen, Stabilitaet oder Sicherheit erforderlich sind. Technisch notwendige Komponenten werden auf Grundlage der jeweils einschlaegigen Rechtsgrundlage betrieben. Nicht notwendige Dienste, insbesondere Analyse und Marketing, werden erst nach Einwilligung ueber das Consent Tool geladen.
15.6 Zahlungsdienste und Zahlungsabwicklung
Bei Zahlungen koennen je nach gewaehlter Zahlungsart Daten an Zahlungsdienstleister uebermittelt werden, soweit dies zur Abwicklung erforderlich ist. Dazu gehoeren typischerweise Name, Rechnungsbetrag, Zahlungsreferenz sowie weitere Transaktionsdaten. Bei Ueberweisung erfolgt die Verarbeitung im Wesentlichen ueber beteiligte Banken. Bei Stripe oder PayPal richtet sich der Umfang der Datenverarbeitung nach dem konkreten Checkout und den Einstellungen der jeweiligen Zahlungsart.
Drittstaatenbezug bei diesen Tools
Bei einzelnen Anbietern, insbesondere Google Dienste und eingebettete Inhalte wie YouTube, kann eine Verarbeitung auch ausserhalb der EU oder des EWR nicht ausgeschlossen werden. In solchen Faellen darf eine Uebermittlung nur unter den Voraussetzungen der Artikel 44 ff DSGVO erfolgen, zum Beispiel ueber Standardvertragsklauseln oder einen Angemessenheitsbeschluss. Google LLC ist im Data Privacy Framework als Teilnehmer gefuehrt.
Teil B: Kommunikation und Kundenkontakt
17. Kontaktaufnahme per Formular und E-Mail
Wenn du uns eine Anfrage schickst, eine Buchung vornimmst oder wir ein laufendes Mietverhältnis betreuen, verarbeiten wir die Daten, die du uns über verschiedene Kontaktwege übermittelst.
Wenn eine Kontaktaufnahme über das Kontaktformular oder per E-Mail erfolgt, verarbeiten wir die dabei übermittelten personenbezogenen Daten ausschliesslich zur Bearbeitung der Anfrage, zur Vorbereitung oder Durchführung eines Vertrags oder zur Klärung von Rückfragen. Hierzu gehören in der Regel Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie der Inhalt der Nachricht.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Datenübertragung per E-Mail Sicherheitslücken aufweisen kann und ein vollständiger Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte nicht gewährleistet werden kann.
Rechtsgrundlage fuer die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit die Kontaktaufnahme im Zusammenhang mit einem Vertrag oder einer vorvertraglichen Massnahme erfolgt. In anderen Faellen kann die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO beruhen.
Anrede (freiwillige Angabe)
Die Angabe einer Anrede ist freiwillig. Wenn du sie auswählst, verwenden wir sie nur, um dich korrekt und respektvoll anzusprechen. Für den Vertragsabschluss ist diese Angabe nicht notwendig. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du kannst deine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Wenn du keine Anrede angibst, hat das keinerlei Auswirkungen auf unsere Leistungen.
Telefonnummer
Für Mietanfragen und Buchungen erfassen wir eine Telefonnummer. Wir nutzen sie, um dich bei Fragen zur Übergabe, zum Versand, zur Nutzung oder zur Rückgabe kurzfristig erreichen zu können. Die Nummer verwenden wir ausschließlich im Rahmen der Vertragsabwicklung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Daten speichern wir nur so lange, wie es für die Vertragsabwicklung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.
E-Mail-Adresse
Wir nutzen deine E-Mail-Adresse, um deine Anfrage zu beantworten, dir Angebote zu schicken, Absprachen zu treffen und dir alle Informationen bereitzustellen, die für das Mietverhältnis erforderlich sind. Eine Nutzung zu anderen Zwecken findet nicht statt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Weitere Angaben
Wenn du uns darüber hinaus Informationen mitteilst, verarbeiten wir diese Daten nur für den jeweiligen Zweck. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Umgang mit eingehenden Nachrichten und Dateianhängen
Alle Nachrichten, die du uns sendest, werden auf unseren Endgeräten oder in unseren Mailboxen gespeichert, damit wir dein Anliegen bearbeiten können. Zugriff haben nur die Personen, die für die Anfrage oder das Mietverhältnis zuständig sind. Wenn du uns Dateien wie Fotos, Dokumente, Ausweiskopien zur Identitätsprüfung, Genehmigungen, Schadensfotos oder sonstige Nachweise übermittelst, verarbeiten wir diese nur für den Zweck, für den du sie gesendet hast. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Weiterverwendung findet nicht statt.
Speicherdauer für Kommunikationsdaten
Kontakt- und Kommunikationsdaten werden nur so lange gespeichert, wie dies zur Bearbeitung der Anfrage, zur Durchführung eines Vertrags oder zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Anschließend werden die Daten gelöscht oder eingeschränkt.
Kontaktformular und technischer Betrieb
Für den technischen Betrieb des Kontaktformulars wird das Plugin Quform eingesetzt. Quform verwendet ein technisch notwendiges Sitzungscookie, das für Sicherheitsfunktionen und den ordnungsgemäßen Betrieb des Formulars erforderlich ist. Dieses Cookie enthält keine inhaltlichen personenbezogenen Daten und wird nach Ende der Sitzung gelöscht. Eine Einwilligung ist hierfür nicht erforderlich.
18. Telefonische Anfragen
Bei telefonischen Anfragen werden die Telefonnummer sowie die im Gespräch übermittelten Inhalte verarbeitet, soweit dies zur Bearbeitung der Anfrage oder zur Durchführung eines Vertrags erforderlich ist. Gespräche werden nicht aufgezeichnet. Interne Notizen werden nur angelegt, wenn sie für die Vertragsabwicklung oder spätere Rückfragen notwendig sind.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO. Die Daten speichern wir nur so lange, wie es für die Vertragsabwicklung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.
19. Kommunikation über Messenger Dienste (WhatsApp Business)
Sofern eine Kontaktaufnahme über WhatsApp erfolgt, werden die übermittelten Inhalte sowie die Absendernummer verarbeitet. Die Nutzung von WhatsApp ist freiwillig. Für die Kommunikation wird ausschließlich die offizielle WhatsApp Business Lösung verwendet. Deine Nachrichten und persönlichen Angaben werden über die Server von WhatsApp verarbeitet. Bitte beachte, dass WhatsApp eigene Datenverarbeitungen durchführt, auf die wir keinen Einfluss haben. Informationen hierzu finden sich in den Datenschutzhinweisen von WhatsApp. Wir verarbeiten die über WhatsApp übermittelten Daten ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage oder zur Durchführung eines Vertrags.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO. Alternativ stehen jederzeit andere Kontaktwege wie E-Mail oder Telefon zur Verfügung.
20. Kundenkonto auf der Website
Sofern auf der Website ein Kundenkonto genutzt wird, werden im Rahmen der Registrierung und Nutzung personenbezogene Daten verarbeitet, die für die Einrichtung, Authentifizierung und Verwaltung des Kontos erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Zugangsdaten sowie Buchungs- und Vertragsinformationen.
Über das Kundenkonto können Buchungen eingesehen, verwaltet oder angepasst werden. Die Verarbeitung erfolgt ausschliesslich zur Bereitstellung dieser Funktionen und zur Durchführung des Vertragsverhältnisses.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
21. Elektronische Widerrufsfunktion
Wenn du über unsere Website einen Widerruf über die bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion erklärst, verarbeiten wir die von dir angegebenen personenbezogenen Daten zur Entgegennahme, Bearbeitung, Dokumentation sowie zur rechtlichen Prüfung und Abwicklung der sich aus deiner Widerrufserklärung ergebenden Folgen.
Hierbei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
– Vorname und Nachname
– Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer
– Vertrags-, Buchungs- oder Bestelldaten
– Angaben zum widerrufenen Vertrag, Auftrag oder Projekt
– Datum und Uhrzeit der Übermittlung
– technische Protokolldaten, soweit diese bei der Nutzung der Website, der Übermittlung des Formulars oder der technischen Bereitstellung der Widerrufsfunktion anfallen
– weitere freiwillig übermittelte Informationen
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Bearbeitung deiner Widerrufserklärung, zur Zuordnung des betroffenen Vertrags, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, zur Dokumentation des Eingangs deiner Widerrufserklärung sowie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Durchführung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Verpflichtungen bestehen. Soweit die Verarbeitung zur Nachweisbarkeit, IT-Sicherheit, technischen Bereitstellung oder zur Verteidigung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies zur Bearbeitung deiner Widerrufserklärung, zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit dies zur technischen Bereitstellung der Widerrufsfunktion, zur Bearbeitung deiner Widerrufserklärung oder zur rechtlichen Abwicklung erforderlich ist.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten findest du in den übrigen Abschnitten dieser Datenschutzerklärung.
Teil C: Mietvorgänge, Käufe und Pilotendienstleistungen
22. Mietvorgänge für Drohnen und Zubehör
Im Rahmen von Mietvorgängen für Drohnen und Zubehör verarbeiten wir personenbezogene Daten, die zur Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des Mietverhältnisses erforderlich sind. Dies betrifft insbesondere die Anbahnung des Vertrags, die Identitätsprüfung, die Logistik, die Nutzung sowie die Rückgabe der Mietgeräte.
Kundendaten und Vertragsabwicklung
Zur Durchführung eines Mietvertrags werden insbesondere Kontakt- und Stammdaten verarbeitet. Dazu gehören Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie gegebenenfalls Geburtsdatum und weitere Angaben, die zur eindeutigen Identifikation des Mieters erforderlich sind. Diese Daten werden verwendet, um den Mietvertrag abzuschließen, Rückfragen zu klären, Lieferungen zu organisieren und den Mietvorgang zu dokumentieren.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Identitätsprüfung
Sofern eine Identitätsprüfung Voraussetzung für den Abschluss oder die Fortführung eines Mietverhältnisses ist, werden die hierfür erforderlichen Identitätsdaten verarbeitet. Dies kann Ausweisdaten, Ausweisnummern, Gültigkeitsdaten, Wohnortangaben sowie Ausweisabbildungen oder technische Prüfergebnisse umfassen.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Verifikation der Identität und zur Absicherung des Mietverhältnisses. Eine weitergehende Nutzung findet nicht statt. Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO oder, sofern erforderlich, aus Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO.
Übergabe, Zustandsdokumentation und Rückgabe
Bei der Übergabe und Rückgabe von Mietgeräten werden Zustandsprotokolle erstellt. Hierzu können Fotos oder Videos der Geräte sowie schriftliche Dokumentationen des technischen Zustands gehören. Diese Aufnahmen dienen ausschließlich der Beweissicherung, der Dokumentation des Mietzustands und der Klärung von Schäden oder Abweichungen.
Zusätzlich werden gerätebezogene Daten wie Seriennummern, Akkuzustände oder Zubehörlisten verarbeitet, um eine eindeutige Zuordnung der Mietgeräte zu ermöglichen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Versand, Logistik und Rücksendung
Bei Versandmietvorgängen werden personenbezogene Daten wie Lieferadresse, Absenderdaten, Versandstatus, Paketnummern sowie Rücksendungsinformationen verarbeitet. Diese Daten werden an Transportdienstleister weitergegeben, soweit dies zur Zustellung oder Rücksendung der Mietgeräte erforderlich ist.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der logistischen Abwicklung des Mietverhältnisses. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Zahlungsabwicklung, Mahnungen und Forderungsmanagement
Im Zusammenhang mit Mietverhältnissen werden Zahlungs- und Abrechnungsdaten verarbeitet. Dazu gehören Rechnungsdaten, Zahlungsstatus, Zahlungseingänge, Kautionen, Rückerstattungen sowie gegebenenfalls Mahnungen bei Zahlungsverzug.
Sofern Forderungen nicht fristgerecht beglichen werden, können personenbezogene Daten zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche verarbeitet werden. Dies kann die Übermittlung an Steuerberatung, Inkassodienstleister oder Rechtsbeistand umfassen, soweit dies erforderlich und rechtlich zulässig ist.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO.
Speicherdauer im Rahmen von Mietvorgängen
Personenbezogene Daten aus Mietverhältnissen werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung des Vertrags, die Abwicklung von Gewährleistungs- oder Haftungsfragen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Nach Ablauf dieser Fristen werden die Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt.
23. Verkauf von Drohnen und Zubehör
Im Rahmen des Verkaufs von Drohnen, Zubehör oder sonstigen Produkten verarbeiten wir personenbezogene Daten, die zur Durchführung des Kaufvertrags, zur Zahlungsabwicklung sowie zur Lieferung der Ware erforderlich sind.
Kundendaten und Bestellabwicklung
Zur Abwicklung eines Kaufvorgangs verarbeiten wir insbesondere Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie weitere Angaben, die zur Vertragserfüllung notwendig sind. Diese Daten werden verwendet, um Bestellungen entgegenzunehmen, Kaufverträge abzuschließen, Lieferungen zu organisieren und Rückfragen zum Auftrag zu klären.
Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Zahlungsabwicklung und Abrechnung
Im Zusammenhang mit dem Verkauf werden Zahlungs- und Abrechnungsdaten verarbeitet. Dazu gehören Rechnungsdaten, Zahlungsart, Zahlungsstatus, Zahlungseingänge sowie gegebenenfalls Rückerstattungen. Je nach gewählter Zahlungsart werden diese Daten an Zahlungsdienstleister weitergegeben, soweit dies zur Abwicklung der Zahlung erforderlich ist.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Versand und Lieferung
Für den Versand der bestellten Produkte verarbeiten wir Lieferadressen, Kontaktdaten sowie Versandinformationen wie Paketnummern oder Zustellstatus. Diese Daten werden an Transportdienstleister übermittelt, soweit dies zur Zustellung der Ware erforderlich ist.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Lieferung und Rückabwicklung von Kaufverträgen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Dokumentation und gesetzliche Aufbewahrung
Im Rahmen von Verkaufsvorgängen werden bestimmte Daten zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gespeichert. Dies betrifft insbesondere Rechnungen, Buchungsbelege und steuerrelevante Unterlagen.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO in Verbindung mit handels- und steuerrechtlichen Vorschriften.
Gewährleistung, Service und Rückabwicklung
Sofern im Zusammenhang mit einem Verkauf Gewährleistungsansprüche, Rückgaben oder Serviceanfragen entstehen, können weitere personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören Korrespondenz, Fehlerbeschreibungen, Seriennummern der Geräte sowie Dokumentationen zur Bearbeitung des Vorgangs.
Diese Verarbeitung erfolgt zur Vertragserfüllung oder zur Wahrung berechtigter Interessen und basiert auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b und Buchstabe f DSGVO.
Speicherdauer bei Verkaufsvorgängen
Personenbezogene Daten aus Kaufverträgen werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Abwicklung des Verkaufs, die Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten sowie die Bearbeitung von Gewährleistungs oder Haftungsfragen erforderlich ist. Nach Ablauf der entsprechenden Fristen werden die Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt.
24. Gutscheinbestellungen
Bei der Bestellung von Gutscheinen werden der Name der begünstigten Person sowie die für die Abwicklung erforderlichen Kontaktdaten verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Erstellung und Abwicklung des Gutscheins. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO. Die Daten werden gelöscht, sobald der Zweck entfällt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
25. Buchung eines Drohnenpiloten und Durchführung vor Ort
Im Rahmen der Buchung professioneller Drohnenpiloten und der Durchführung von Einsätzen vor Ort verarbeiten wir personenbezogene Daten, die zur Planung, Genehmigung, Durchführung und Dokumentation des jeweiligen Einsatzes erforderlich sind.
Planungs- und Einsatzdaten
Zur Vorbereitung eines Drohneneinsatzes verarbeiten wir insbesondere Kontaktdaten der Auftraggeber und Ansprechpartner vor Ort, Angaben zur Einsatzlocation, Einsatzzeiten, Projektbeschreibungen sowie organisatorische Informationen zur Durchführung des Fluges. Hierzu gehören auch Angaben zu Sicherheitsbereichen, Absperrungen, Ansprechpartnern für Sicherheit und Koordination sowie besondere Anforderungen des Auftraggebers oder der Location.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt zur Vertragserfüllung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Behördliche Auflagen und Genehmigungen
Soweit für einen Drohneneinsatz erforderlich, verarbeiten wir Daten im Zusammenhang mit behördlichen Genehmigungen, Aufstiegserlaubnissen oder sonstigen öffentlich rechtlichen Vorgaben. Dies kann Angaben zur Einsatzfläche, zu beteiligten Personen, zu Flugparametern oder zu Sicherheitskonzepten umfassen.
Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO sowie zur Durchführung des Vertrags nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Sicherheitsrelevante Daten vor Ort
Im Rahmen der Durchführung vor Ort können Daten verarbeitet werden, die der Sicherheit des Einsatzes dienen. Dazu gehören Informationen zu Gefahrenbereichen, Sicherheitsabständen, Notfallkontakten, Einsatzplänen sowie dokumentierte Hinweise zur Einhaltung von Sicherheitsauflagen. Diese Daten werden ausschließlich zur sicheren Durchführung des Drohneneinsatzes verwendet.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an der sicheren Durchführung des Einsatzes besteht.
Foto- und Videodaten
Bei Drohneneinsätzen können Foto- und Videodaten entstehen, wenn diese Bestandteil der beauftragten Leistung sind. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt ausschließlich entsprechend der vertraglichen Vereinbarung mit dem Auftraggeber. Bild- und Videodaten können technische Metadaten enthalten, etwa Zeitstempel, Kamerainformationen oder Positionsdaten, soweit diese technisch bedingt anfallen.
Eine dauerhafte Speicherung von Bildmaterial erfolgt nur, wenn dies vertraglich vereinbart ist oder zur Übergabe der Leistung erforderlich ist. Andernfalls werden die Daten nach Abschluss des Projekts gelöscht oder an den Auftraggeber übergeben.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Weitergabe von Daten im Rahmen des Einsatzes
Soweit für die Durchführung des Einsatzes erforderlich, können personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben werden. Dies betrifft insbesondere Locationbetreiber, Auftraggeber, Genehmigungsstellen oder Sicherheitsverantwortliche vor Ort. Eine Weitergabe erfolgt ausschließlich zweckgebunden und nur in dem Umfang, der für die Durchführung des Einsatzes notwendig ist.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b und Buchstabe c DSGVO.
Speicherdauer bei Piloteneinsätzen
Personenbezogene Daten aus Piloteneinsätzen werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung des Einsatzes, die Abrechnung, die Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder die Geltendmachung oder Abwehr von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Nach Wegfall des Zwecks werden die Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt.
26. Zahlungsabwicklung
Zur Abwicklung von Zahlungen verarbeiten wir personenbezogene Daten, die erforderlich sind, um Zahlungen entgegenzunehmen, zuzuordnen und ordnungsgemäß zu verbuchen. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich im Zusammenhang mit der Durchführung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen.
Eingesetzte Zahlungsarten
Wir bieten verschiedene Zahlungsarten an. Je nach gewählter Zahlungsweise werden personenbezogene Daten an den jeweiligen Zahlungsdienstleister übermittelt.
Zu den angebotenen Zahlungsarten gehören insbesondere:
– Kreditkartenzahlungen
– Apple Pay
– PayPal
– Überweisung
– Sofortüberweisung
Die Zahlungsart Rechnung wird ausschließlich bekannten und geprüften Bestandskunden angeboten.
Rolle der Zahlungsdienstleister
Für die technische Abwicklung von Zahlungen nutzen wir externe Zahlungsdienstleister. Diese verarbeiten Zahlungsdaten eigenverantwortlich als eigene Verantwortliche im Sinne der DSGVO.
Für Kreditkartenzahlungen und Apple Pay nutzen wir den Zahlungsdienstleister Stripe. Bei Nutzung von PayPal erfolgt die Zahlungsabwicklung direkt über PayPal. Bei Überweisungen erfolgt die Verarbeitung über das jeweils beteiligte Kreditinstitut.
Je nach Zahlungsart können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
– Name
– Rechnungsadresse
– Zahlungsbetrag
– Zahlungsstatus
– Transaktionsnummer
– Datum und Uhrzeit der Zahlung
Kreditkarteninformationen selbst werden nicht auf unseren Systemen gespeichert, sondern ausschließlich durch den jeweiligen Zahlungsdienstleister verarbeitet.
Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Die Verarbeitung der Zahlungsdaten erfolgt zum Zweck der Vertragsdurchführung, der Zahlungsabwicklung, der Buchhaltung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, erfolgt die Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Weitergabe und Verantwortung
Die Weitergabe von Zahlungsdaten erfolgt ausschließlich an den jeweils gewählten Zahlungsdienstleister und nur in dem Umfang, der für die Durchführung der Zahlung erforderlich ist. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Daten findet nicht statt.
Für die weitere Verarbeitung der Daten durch die Zahlungsdienstleister gelten deren eigene Datenschutzhinweise. Wir haben keinen Einfluss auf die dortige Datenverarbeitung.
Speicherdauer
Zahlungs- und Abrechnungsdaten werden entsprechend den gesetzlichen handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Nach Ablauf dieser Fristen werden die Daten gelöscht oder gesperrt, sofern keine weitere rechtliche Grundlage für eine Speicherung besteht.
27. Logistik, Versand und Rückgabe
Zur Durchführung von Miet- und Kaufverträgen ist es erforderlich, personenbezogene Daten im Zusammenhang mit Versand, Lieferung, Rückgabe und Logistik zu verarbeiten. Dies betrifft insbesondere den Versand von Drohnen, Zubehör oder sonstigen Geräten sowie deren Rücksendung nach Ablauf der Mietdauer oder im Rahmen von Servicefällen.
Verarbeitete Daten im Logistikprozess
Im Rahmen von Versand und Rückgabe werden insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet:
– Name und Vorname
– Liefer- und Abholadresse
– Rechnungsadresse
– Telefonnummer für Zustellabsprachen
– E-Mail-Adresse für Versandinformationen
– Sendungsnummern und Versandstatus
– Angaben zur Mietdauer und Rückgabefrist
Dokumentationen zur Übergabe und Rückgabe
Diese Daten sind erforderlich, um eine ordnungsgemäße Zustellung, Rücksendung und Zuordnung der Mietgeräte sicherzustellen.
Weitergabe an Transportdienstleister
Zum Zweck des Versands und der Rückabwicklung geben wir erforderliche Daten an beauftragte Transportdienstleister weiter. Dies umfasst insbesondere Paket- und Kurierdienste.
Die Weitergabe erfolgt ausschliesslich in dem Umfang, der für die Durchführung des Transports notwendig ist. Die Transportdienstleister verarbeiten die Daten eigenverantwortlich oder als Auftragsverarbeiter nach den jeweiligen datenschutzrechtlichen Vorgaben.
Rückgabe und Dokumentation
Bei der Rückgabe von Mietgeräten können personenbezogene Daten im Rahmen der Zustandsprüfung verarbeitet werden. Dazu gehören insbesondere:
– Rückgabeprotokolle
– Zustandsfotos oder Videos der Geräte
– Zeitpunkt der Rückgabe
– Feststellungen zu Beschädigungen oder Fehlteilen
Diese Daten dienen der Vertragsabwicklung, der Schadensprüfung sowie der Durchsetzung oder Abwehr vertraglicher Ansprüche.
Auslandsversand und Zollbehörden
Sofern ein Versand oder eine Rücksendung ins Ausland erfolgt, kann es erforderlich sein, personenbezogene Daten an zuständige Zoll oder Behörden weiterzugeben. Dies betrifft insbesondere Angaben zu Absender, Empfänger, Wareninhalt und Warenwert.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben im Rahmen von Zoll- und Exportbestimmungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.
Zweck und Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung der Daten im Rahmen von Logistik, Versand und Rückgabe erfolgt zur Durchführung des Vertrags, zur Organisation der Lieferung und Rücknahme sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO. Soweit gesetzliche Verpflichtungen bestehen, erfolgt die Verarbeitung zusaetzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Speicherdauer
Logistik und Versanddaten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Vertragsabwicklung, Rückabwicklung, Schadensprüfung sowie zur Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen erforderlich ist. Nach Ablauf dieser Fristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
28. Verarbeitung von Bild- und Videodaten sowie Geodaten
Im Rahmen einzelner Leistungen des Unternehmens kann es zur Verarbeitung von Bild- und Videodaten sowie von Standort- und Geodaten kommen. Dies betrifft insbesondere professionelle Drohnenflüge, Piloteneinsätze, Dokumentationen im Zusammenhang mit Mietvorgängen sowie Service- und Schadensfälle.
Bild- und Videodaten
Bild- und Videodaten werden verarbeitet, wenn sie Bestandteil der beauftragten Leistung sind oder zur Dokumentation erforderlich werden. Dies kann insbesondere folgende Fälle betreffen:
– Luftbild- und Videoaufnahmen im Rahmen professioneller Drohnenflüge
– Foto- und Videodokumentationen bei Piloteneinsätzen oder Events
– Fotos von Mietgeräten zur Dokumentation des Gerätezustands bei Übergabe und Rückgabe
– Bild- oder Videomaterial zur Klärung von Schäden, Störungen oder Vertragsfragen
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich für den jeweils vereinbarten Zweck. Eine weitergehende Nutzung, insbesondere zu Werbe- oder Marketingzwecken, erfolgt nur, wenn hierfür eine gesonderte Einwilligung vorliegt.
Entstehung von Metadaten
Bei der Erstellung von Bild- und Videodaten können technisch bedingt Metadaten entstehen. Dazu gehören insbesondere:
– Aufnahmedatum und Uhrzeit
– Gerätetyp oder Kameramodell
– technische Aufnahmeparameter
– GPS-Koordinaten oder Standortinformationen, sofern diese durch das Gerät erfasst werden
Diese Metadaten entstehen automatisiert durch die eingesetzte Technik und sind Bestandteil der jeweiligen Datei. Sie werden nicht aktiv angereichert oder ausgewertet, sondern nur insoweit verarbeitet, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.
Geodaten und Standortinformationen
Im Rahmen bestimmter Leistungen können Geodaten verarbeitet werden. Dies betrifft insbesondere:
– Standortangaben von Einsatzorten bei Piloteneinsätzen
– Flugrouten oder Telemetriedaten, soweit diese zur Vertragserfüllung, zur Sicherheitsdokumentation oder zur Schadensklärung erforderlich sind
– Standortdaten im Zusammenhang mit Versand, Logistik oder Einsatzplanung
Eine dauerhafte Speicherung von Flug- oder Standortdaten erfolgt nicht, sofern diese nicht vertraglich vereinbart oder aus rechtlichen Gründen erforderlich ist. Die Verarbeitung erfolgt stets zweckgebunden und auf das notwendige Maß beschränkt.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung von Bild-, Video- und Geodaten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, sofern sie zur Durchführung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In Einzelfällen kann die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO beruhen, insbesondere bei freiwilligen Zusatzleistungen oder gesonderten Nutzungen.
Sofern gesetzliche Verpflichtungen bestehen, kann die Verarbeitung zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO gestützt sein.
Speicherdauer
Bild-, Video- und Geodaten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Nach Abschluss der Leistung, der Schadensklärung oder nach Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt, sofern keine weitergehende Rechtsgrundlage besteht.
29. Verarbeitung im Rahmen behördlicher Genehmigungen
Für bestimmte Leistungen, insbesondere bei professionellen Drohnenflügen, Piloteneinsätzen oder besonderen Einsatzorten, kann es erforderlich sein, behördliche Genehmigungen einzuholen oder behördliche Vorgaben zu erfüllen. In diesem Zusammenhang kann eine Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten an zuständige Behörden erfolgen.
Art der verarbeiteten Daten
Im Rahmen von Genehmigungs- oder Anzeigeverfahren können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet und übermittelt werden:
– Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Person oder des Auftraggebers
– Angaben zum eingesetzten Drohnenpiloten, einschließlich Qualifikations- oder Registrierungsdaten
– Angaben zum Einsatzort, Einsatzzeitraum und Einsatzzweck
– technische Angaben zur eingesetzten Drohne
– Versicherungsnachweise oder Registrierungsnummern
– weitere Informationen, die von der zuständigen Behörde im Einzelfall verlangt werden
Es werden ausschließlich solche Daten übermittelt, die für das jeweilige Genehmigungs- oder Anzeigeverfahren erforderlich sind.
Empfänger der Daten
Empfänger der Daten können insbesondere folgende Stellen sein:
– Luftfahrt- und Aufsichtsbehörden
– Ordnungsämter
– Polizeibehörden
– kommunale oder landesrechtlich zuständige Genehmigungsstellen
– sonstige Behörden, soweit diese für die Prüfung oder Erteilung einer Genehmigung zuständig sind
Die Auswahl der Empfänger richtet sich nach den jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorgaben und dem konkreten Einsatzort.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zu dem Zweck,
– gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungen oder Anzeigen zu beantragen
– behördliche Auflagen zu erfüllen
– die rechtmäßige Durchführung eines Drohnenflugs sicherzustellen
– Anforderungen der Luftverkehrs- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten
Eine Nutzung der Daten zu anderen Zwecken findet nicht statt.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, sofern die Genehmigung für die Durchführung des beauftragten Einsatzes erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO, soweit gesetzliche Verpflichtungen zur Einholung oder Anzeige von Genehmigungen bestehen.
Speicherdauer
Die im Zusammenhang mit behördlichen Genehmigungen verarbeiteten Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung des Einsatzes, die Erfüllung behördlicher Auflagen oder gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Nach Wegfall des Zwecks oder Ablauf gesetzlicher Fristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
30. Dokumentation von Schäden
Im Rahmen von Mietverhältnissen, Serviceleistungen oder Piloteneinsätzen kann es erforderlich sein, Schäden an Drohnen, Zubehör oder sonstigem Equipment zu dokumentieren und zu bewerten. In diesem Zusammenhang werden personenbezogene Daten verarbeitet, soweit dies zur Klärung des Schadensfalls und zur Abwicklung der daraus entstehenden Maßnahmen notwendig ist.
Art der verarbeiteten Daten
Bei der Dokumentation von Schäden können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden: Angaben zur betroffenen Person oder zum Vertragspartner, Vertrags- und Buchungsdaten, Angaben zum betroffenen Gerät, Seriennummern, Zustandsberichte, Schadensbeschreibungen, Fotos oder Videos des beschädigten Materials, Zeit und Ort des Schadens sowie Korrespondenz im Zusammenhang mit der Schadensmeldung. Soweit erforderlich können auch Kostenvoranschläge, Reparaturberichte oder Bewertungen externer Stellen verarbeitet werden.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zu dem Zweck, Schäden sachgerecht zu erfassen, den Umfang des Schadens zu bewerten, Reparaturen oder Ersatzmaßnahmen zu veranlassen, Ansprüche aus dem Mietverhältnis zu prüfen sowie gegebenenfalls Versicherungsfälle oder Herstelleransprüche abzuwickeln. Eine Nutzung der Daten zu anderen Zwecken findet nicht statt.
Weitergabe von Daten
Sofern dies zur Schadensabwicklung erforderlich ist, können personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben werden. Dazu gehören insbesondere Versicherungen, Reparaturbetriebe, Hersteller oder Servicepartner sowie gegebenenfalls Rechtsberater. Die Weitergabe erfolgt ausschließlich im erforderlichen Umfang und zweckgebunden.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Schadensdokumentation erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie zur Erfüllung oder Abwicklung eines Vertrags erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an der Dokumentation, Klärung und Durchsetzung von Ansprüchen besteht. Sofern gesetzliche Pflichten berührt sind, erfolgt die Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Speicherdauer
Daten zur Schadensdokumentation werden nur so lange gespeichert, wie dies für die vollständige Abwicklung des Schadensfalls, die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Nach Abschluss des Vorgangs und Ablauf der relevanten Fristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
31. Reparaturen und Weitergabe an Hersteller oder Servicepartner
Im Rahmen von Mietverhältnissen, Serviceleistungen oder Schadensfällen kann es erforderlich sein, Drohnen, Zubehör oder sonstige technische Geräte reparieren zu lassen. In diesem Zusammenhang werden personenbezogene Daten verarbeitet, soweit dies zur Durchführung der Reparatur oder zur technischen Prüfung notwendig ist.
Art der verarbeiteten Daten
Bei Reparaturen können insbesondere folgende Daten verarbeitet und weitergegeben werden: Gerätebezogene Identifikationsdaten wie Seriennummern von Drohnen, Controllern, Akkus oder Zubehör, technische Zustandsinformationen, Fehlerbeschreibungen, Diagnoseberichte, Firmwarestände, Reparaturprotokolle sowie zugehörige Vertrags- oder Vorgangsnummern. Personenbezogene Daten beschränken sich dabei auf das erforderliche Mindestmaß, etwa zur Zuordnung des Geräts zu einem Miet- oder Servicevorgang.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Fehleranalyse, Reparaturdurchführung, Gewährleistungsprüfung, Ersatzteilbeschaffung sowie zur Dokumentation des technischen Zustands des Geräts. Eine darüberhinausgehende Nutzung der Daten findet nicht statt.
Weitergabe an Hersteller und Servicepartner
Sofern eine Reparatur nicht intern durchgeführt werden kann, werden die erforderlichen Daten an Hersteller, autorisierte Servicepartner oder spezialisierte Reparaturbetriebe weitergegeben. Die Übermittlung erfolgt ausschließlich im notwendigen Umfang und zweckgebunden. Externe Dienstleister werden sorgfältig ausgewählt und sind vertraglich verpflichtet, personenbezogene Daten nur nach Weisung und unter Einhaltung angemessener technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen zu verarbeiten.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von Reparaturen erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie zur Erfüllung eines Vertrags oder zur Abwicklung eines Miet oder Serviceverhältnisses erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an der Instandhaltung, Funktionssicherheit und Werterhaltung der Geräte besteht. Sofern gesetzliche Verpflichtungen berührt sind, erfolgt die Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Speicherdauer
Daten im Zusammenhang mit Reparaturen werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung der Reparatur, die Abwicklung von Gewährleistungs oder Versicherungsansprüchen sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Nach Abschluss des Vorgangs und Ablauf der relevanten Fristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
Teil D: Identitäts- und Bonitätsprüfungen
32. Identitätsprüfung
Im Rahmen bestimmter Leistungen, insbesondere bei der Vermietung von Drohnen und hochwertigem technischem Equipment, kann eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Die Identitätsprüfung dient der Absicherung von Vertragsverhältnissen, der Vermeidung von Missbrauch sowie der Erfüllung gesetzlicher und vertraglicher Sorgfaltspflichten.
Art der Identitätsprüfung
Die Identitätsprüfung kann je nach Buchung und Ablauf auf unterschiedliche Weise erfolgen:
– durch Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments bei persönlicher Abholung
– durch Übermittlung von Ausweisdaten per E-Mail oder über ein gesichertes Upload-Verfahren
– durch Nutzung eines Online-Identitätsverfahrens, insbesondere über Stripe Identity
Es wird stets nur das Verfahren eingesetzt, das für den jeweiligen Vorgang erforderlich und angemessen ist.
Verarbeitete Datenkategorien
Im Rahmen der Identitätsprüfung können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Name und Vorname
– Geburtsdatum
– Anschrift
– Art und Nummer des Ausweisdokuments
– Ausstellende Behörde und Gültigkeitsdauer
– Ausweisabbildungen oder Prüfvermerke
– Ergebnis der Identitätsprüfung
– technische Metadaten des Prüfverfahrens, soweit erforderlich
Es erfolgt keine weitergehende Nutzung der Daten über den Zweck der Identitätsprüfung hinaus.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung der Identitätsdaten erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:
– Prüfung der Identität der Vertragspartner
– Absicherung von Mietverträgen und hochwertigen Vermietungen
– Vermeidung von Betrug, Missbrauch oder Identitätstäuschung
– Erfüllung vertraglicher und gesetzlicher Sorgfaltspflichten
Eine Nutzung zu Marketing- oder Analysezwecken findet nicht statt.
Einsatz externer Identitätsdienste
Sofern die Identitätsprüfung über einen externen Dienstleister wie Stripe Identity erfolgt, werden die erforderlichen Daten an diesen Anbieter übermittelt. Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich zur Durchführung der Identitätsprüfung und ist vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch Stripe finden sich in den Datenschutzhinweisen des Anbieters.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Identitätsprüfung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie für den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an der Absicherung der Vermietung und der Vermeidung von Missbrauch besteht. Sofern gesetzliche Verpflichtungen einschlägig sind, erfolgt die Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.
Speicherdauer und Löschung
Identitätsdaten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Ausweiskopien oder Ausweisdaten werden nach Abschluss der Prüfung und nach Ablauf erforderlicher Fristen gelöscht oder unkenntlich gemacht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Prüfvermerke oder Ergebnisse der Identitätsprüfung können für die Dauer des Vertragsverhältnisses gespeichert bleiben, soweit dies zur Dokumentation und Absicherung erforderlich ist.
33. Bonitätsprüfung (SCHUFA)
Im Rahmen bestimmter Vertragsverhältnisse, insbesondere bei der Vermietung hochwertiger Drohnen und technischen Equipments, kann vor Vertragsabschluss oder während eines laufenden Vertrags eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden. Die Bonitätsprüfung dient der Absicherung des Vertragsverhältnisses und der Bewertung des Zahlungsausfallrisikos.
Art der Bonitätsprüfung
Die Bonitätsprüfung erfolgt durch Abfrage bonitätsrelevanter Informationen bei einer Auskunftei, insbesondere bei der SCHUFA Holding AG. Dabei werden vorhandene Bonitätsinformationen abgefragt und ein Scorewert übermittelt, der eine Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls ermöglicht.
Eine Bonitätsprüfung wird nur durchgeführt, wenn sie für den Abschluss oder die Durchführung des Vertrags erforderlich ist oder wenn eine entsprechende Einwilligung vorliegt.
Verarbeitete Datenkategorien
Im Rahmen der Bonitätsprüfung können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Name und Vorname
– Anschrift
– Geburtsdatum
– Informationen zur Vertragsart
– Scorewerte und Risikoeinschätzungen der Auskunftei
– Rückmeldungen zur Bonitätsprüfung
Es werden keine detaillierten Vertragsdaten oder Inhalte des Mietverhältnisses an die Auskunftei übermittelt, sondern ausschließlich die für die Bonitätsabfrage erforderlichen Identifikationsdaten.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung der Bonitätsdaten erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:
– Einschätzung des Zahlungsausfallrisikos
– Entscheidung über den Abschluss, die Durchführung oder die Fortsetzung eines Vertrags
– Absicherung von Mietverhältnissen mit hohem Warenwert
– Festlegung von Sicherungsmaßnahmen, etwa Kautionen oder Vorauszahlungen
Eine Nutzung der Bonitätsdaten zu anderen Zwecken, insbesondere zu Marketing- oder Profilbildungszwecken durch das Unternehmen, findet nicht statt.
Profiling durch die SCHUFA
Die Bewertung der Bonität und die Ermittlung von Scorewerten erfolgt ausschließlich durch die SCHUFA Holding AG im Rahmen eigener Verantwortlichkeit. Das Unternehmen führt selbst kein Profiling im Sinne der DSGVO durch.
Die übermittelten Scorewerte werden lediglich zur Risikoabwägung herangezogen und stellen eine Entscheidungshilfe dar. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung auf Grundlage der Bonitätsprüfung findet nicht statt. Entscheidungen über Vertragsabschlüsse oder Sicherungsmaßnahmen erfolgen stets unter Einbeziehung einer menschlichen Bewertung.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Bonitätsprüfung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie für den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit ein berechtigtes Interesse an der Absicherung des Vertragsverhältnisses und der Vermeidung von Zahlungsausfällen besteht.
Sofern eine Bonitätsprüfung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt, ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO die Rechtsgrundlage. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Folgen eines Widerrufs oder einer negativen Bonitätsbewertung
Wird eine erforderliche Einwilligung zur Bonitätsprüfung widerrufen oder ergibt die Bonitätsprüfung ein erhöhtes Zahlungsausfallrisiko, kann dies dazu führen, dass ein Vertrag nicht abgeschlossen oder nur unter zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt wird, etwa durch Vorauszahlung oder erhöhte Kaution. Darüber wird im Einzelfall transparent informiert.
Speicherdauer
Bonitätsdaten werden nicht dauerhaft gespeichert. Scorewerte und Ergebnisse der Bonitätsprüfung werden nur so lange vorgehalten, wie sie für die Entscheidung über das Vertragsverhältnis erforderlich sind oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Danach werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
Weitere Informationen zur SCHUFA
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die SCHUFA Holding AG, insbesondere zu gespeicherten Daten, zur Scoreberechnung und zu Betroffenenrechten, sind den Datenschutzhinweisen der SCHUFA zu entnehmen.
SCHUFA-Hinweis Nichtbankenbereich
33.0 SCHUFA-Abfrage durch unser Unternehmen
Die Abfrage bei der SCHUFA erfolgt im Namen unseres Unternehmens:
Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG, Haynauer Straße 65-67, 12249 Berlin.
Die SCHUFA-Auskunft wird unter diesem Unternehmensnamen durchgeführt und entsprechend bei der SCHUFA-Datenübermittlung ausgewiesen. Der Firmenname „Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG“ wird in der SCHUFA-Auskunft aufgeführt und nicht der Markenname “Drohnen Vermietung” bzw. “www.vermietung-drohnen.de”.
Für vollständige Transparenz weisen wir in unserem Impressum darauf hin, dass www.vermietung-drohnen.de ein Angebot der Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG ist.
Bei Fragen zu einer SCHUFA-Abfrage kann jederzeit Kontakt mit uns aufgenommen werden.
Datenübermittlung an die SCHUFA: Die Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG übermittelt im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses erhobene personenbezogene Daten über die Beantragung, die Durchführung und Beendigung dieser Geschäftsbeziehung sowie Daten über nicht vertragsgemäßes Verhalten oder betrügerisches Verhalten an die SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden. Rechtsgrundlagen dieser Übermittlungen sind Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Übermittlungen auf der Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DS-GVO dürfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen von Best 2 Make IT Veranstaltungsservice GmbH & Co. KG oder Dritter erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen. Der Datenaustausch mit der SCHUFA dient auch der Erfüllung gesetzlicher Pflichten zur Durchführung von Kreditwürdigkeitsprüfungen von Kunden (§ 505a und 506 des Bürgerlichen Gesetzbuches).
Die SCHUFA verarbeitet die erhaltenen Daten und verwendet sie auch zum Zwecke der Profilbildung (Scoring), um ihren Vertragspartnern im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern zu diesen ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht) Informationen unter anderem zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen Personen zu geben. Nähere Informationen zur Tätigkeit der SCHUFA können dem SCHUFA-Informationsblatt nach Art. 14 DS-GVO entnommen oder online unter www.schufa.de/datenschutz eingesehen werden.
SCHUFA-Information
33.1 Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Tel.: +49 (0) 6 11-92 78 0
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der SCHUFA ist unter der o.g. Anschrift, zu Hd. Abteilung Datenschutz oder per E-Mail unter datenschutz@schufa.de erreichbar.
33.2 Datenverarbeitung durch die SCHUFA
33.2.1 Zwecke der Datenverarbeitung und berechtigte Interessen, die von der SCHUFA oder einem Dritten verfolgt werden
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, um berechtigten Empfängern Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen Personen zu geben. Hierzu werden auch Scorewerte errechnet und übermittelt. Sie stellt die Informationen nur dann zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde und eine Verarbeitung nach Abwägung aller Interessen zulässig ist. Das berechtigte Interesse ist insbesondere vor Eingehung von Geschäften mit finanziellem Ausfallrisiko gegeben. Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient der Bewahrung der Empfänger vor Verlusten im Kreditgeschäft und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer durch Beratung vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber hinaus zur Betrugsprävention, Seriositätsprüfung, Geldwäscheprävention, Identitäts- und Altersprüfung, Anschriftenermittlung, Kundenbetreuung oder Risikosteuerung sowie der Tarifierung oder Konditionierung. Über etwaige Änderungen der Zwecke der Datenverarbeitung wird die SCHUFA gemäß Art. 14 Abs. 4 DS-GVO informieren.
33.2.2 Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage der Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung. Die Verarbeitung erfolgt auf Basis von Einwilligungen sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen. Einwilligungen können jederzeit gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits vor Inkrafttreten der DS-GVO erteilt wurden. Der Widerruf der Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.
33.2.3 Herkunft der Daten
Die SCHUFA erhält ihre Daten von ihren Vertragspartnern. Dies sind im europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission existiert) ansässige Institute, Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleister, die ein finanzielles Ausfallrisiko tragen (z.B. Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten-, Factoring- und Leasingunternehmen) sowie weitere Vertragspartner, die zu den unter Ziffer 2.1 genannten Zwecken Produkte der SCHUFA nutzen, insbesondere aus dem (Versand-)Handels-, eCommerce-, Dienstleistungs-, Vermietungs-, Energieversorgungs-, Telekommunikations-, Versicherungs-, oder Inkassobereich. Darüber hinaus verarbeitet die SCHUFA Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen wie öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen (Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen).
33.2.4 Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden (Personendaten, Zahlungsverhalten und Vertragstreue)
- Personendaten, z.B. Name (ggf. auch vorherige Namen, die auf gesonderten Antrag beauskunftet werden), Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frühere Anschriften
- Informationen über die Aufnahme und vertragsgemäße Durchführung eines Geschäftes (z.B. Girokonten, Ratenkredite, Kreditkarten, Pfändungsschutzkonten, Basiskonten)
- Informationen über unbestrittene, fällige und mehrfach angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung
- Informationen zu missbräuchlichem oder sonstigem betrügerischem Verhalten wie Identitäts- oder Bonitätstäuschungen
- Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen
- Scorewerte
33.2.5 Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten
Empfänger sind im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission existiert) ansässige Vertragspartner gem. Ziffer 2.3. Weitere Empfänger können externe Auftragnehmer der SCHUFA nach Art. 28 DS-GVO sowie externe und interne SCHUFA-Stellen sein. Die SCHUFA unterliegt zudem den gesetzlichen Eingriffsbefugnissen staatlicher Stellen.
33.2.6 Dauer der Datenspeicherung
Die SCHUFA speichert Informationen über Personen nur für eine bestimmte Zeit.
Maßgebliches Kriterium für die Festlegung dieser Zeit ist die Erforderlichkeit. Für eine Prüfung der Erforderlichkeit der weiteren Speicherung bzw. die Löschung personenbezogener Daten hat die SCHUFA Regelfristen festgelegt. Danach beträgt die grundsätzliche Speicherdauer von personenbezogenen Daten jeweils drei Jahre taggenau nach deren Erledigung. Davon abweichend werden z.B. gelöscht:
- Angaben über Anfragen nach zwölf Monaten taggenau
- Informationen über störungsfreie Vertragsdaten über Konten, die ohne die damit begründete Forderung dokumentiert werden (z. B. Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten oder Energiekonten), Informationen über Verträge, bei denen die Evidenzprüfung gesetzlich vorgesehen ist (z.B. Pfändungsschutzkonten, Basiskonten) sowie Bürgschaften und Handelskonten, die kreditorisch geführt werden, unmittelbar nach Bekanntgabe der Beendigung.
- Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen Vollstreckungsgerichte nach drei Jahren taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der SCHUFA eine Löschung durch das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird
- Informationen über Verbraucher-/Insolvenzverfahren oder Restschuldbefreiungsverfahren taggenau drei Jahre nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder Erteilung der Restschuldbefreiung. In besonders gelagerten Einzelfällen kann auch abweichend eine frühere Löschung erfolgen.
- Informationen über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung taggenau nach drei Jahren
- Personenbezogene Voranschriften bleiben taggenau drei Jahre gespeichert; danach erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung für weitere drei Jahre. Danach werden sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.
33.3 Betroffenenrechte
Jede betroffene Person hat gegenüber der SCHUFA das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DS-GVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DS-GVO und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DS-GVO. Die SCHUFA hat für Anliegen von betroffenen Personen ein Privatkunden ServiceCenter eingerichtet, das schriftlich unter SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln, telefonisch unter +49 (0) 6 11-92 78 0 und über ein Internet-Formular unter www.schufa.de erreichbar ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die SCHUFA zuständige Aufsichtsbehörde, den Hessischen Datenschutzbeauftragten, zu wenden. Einwilligungen können jederzeit gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden.
Nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen,
die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben, widersprochen werden.
Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und ist zu richten an
SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln.
33.4 Profilbildung (Scoring)
Die SCHUFA-Auskunft kann um sogenannte Scorewerte ergänzt werden. Beim Scoring wird anhand von gesammelten Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose über zukünftige Ereignisse erstellt. Die Berechnung aller Scorewerte erfolgt bei der SCHUFA grundsätzlich auf Basis der zu einer betroffenen Person bei der SCHUFA gespeicherten Informationen, die auch in der Auskunft nach Art. 15 DS-GVO ausgewiesen werden. Darüber hinaus berücksichtigt die SCHUFA beim Scoring die Bestimmungen § 31 BDSG. Anhand der zu einer Person gespeicherten Einträge erfolgt eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen, die in der Vergangenheit ähnliche Einträge aufwiesen. Das verwendete Verfahren wird als „logistische Regression“ bezeichnet und ist eine fundierte, seit langem praxiserprobte, mathematisch-statistische Methode zur Prognose von Risikowahrscheinlichkeiten.
Folgende Datenarten werden bei der SCHUFA zur Scoreberechnung verwendet, wobei nicht jede Datenart auch in jede einzelne Scoreberechnung mit einfließt: Allgemeine Daten (z.B. Geburtsdatum, Geschlecht oder Anzahl im Geschäftsverkehr verwendeter Anschriften), bisherige Zahlungsstörungen, Kreditaktivität letztes Jahr, Kreditnutzung, Länge Kredithistorie sowie Anschriftendaten (nur wenn wenige personenbezogene kreditrelevante Informationen vorliegen). Bestimmte Informationen werden weder gespeichert noch bei der Berechnung von Scorewerten berücksichtigt, z.B.: Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besondere Kategorien personenbezogener Daten wie ethnische Herkunft oder Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen nach Art. 9 DS-GVO. Auch die Geltendmachung von Rechten nach der DS-GVO, also z.B. die Einsichtnahme in die bei der SCHUFA gespeicherten Informationen nach Art. 15 DS-GVO, hat keinen Einfluss auf die Scoreberechnung.
Die übermittelten Scorewerte unterstützen die Vertragspartner bei der Entscheidungsfindung und gehen dort in das Risikomanagement ein. Die Risikoeinschätzung und Beurteilung der Kreditwürdigkeit erfolgt allein durch den direkten Geschäftspartner, da nur dieser über zahlreiche zusätzliche Informationen – zum Beispiel aus einem Kreditantrag – verfügt. Dies gilt selbst dann, wenn er sich einzig auf die von der SCHUFA gelieferten Informationen und Scorewerte verlässt. Ein SCHUFA-Score alleine ist jedenfalls kein hinreichender Grund einen Vertragsabschluss abzulehnen.
Weitere Informationen zum Kreditwürdigkeitsscoring oder zur Erkennung auffälliger Sachverhalte sind unter www.scoring-wissen.de erhältlich.
34. Maßnahmen bei ausbleibender Rückgabe oder Vertragsverletzungen
Kommt es im Rahmen eines Miet- oder Vertragsverhältnisses zu einer ausbleibenden Rückgabe von Mietgegenständen, zu Zahlungsrückständen oder zu sonstigen Vertragsverletzungen, werden personenbezogene Daten verarbeitet, soweit dies zur Durchsetzung vertraglicher Ansprüche erforderlich ist.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zu folgenden Zwecken:
– Klärung des Sachverhalts und interne Dokumentation
– Durchführung des Mahnwesens
– Durchsetzung offener Forderungen
– Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche
– Sicherung von Beweismitteln
Verarbeitete Datenkategorien
In diesem Zusammenhang können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Kontakt- und Stammdaten
– Vertrags- und Mietdaten
– Zahlungs- und Forderungsdaten
– Kommunikationsinhalte und Schriftverkehr
– Zustandsdokumentationen, Übergabe- und Rückgabeprotokolle
– Fotos oder Videos von Mietgegenständen zur Beweissicherung
– Versand- und Rücksendedaten
Weitergabe an Dritte
Soweit erforderlich, können personenbezogene Daten an folgende Empfänger übermittelt werden:
– Rechtsanwälte oder Rechtsvertretungen
– Inkassodienstleister
– Gerichte oder zuständige Behörden
– Versicherungen
– Steuerberatung oder Buchhaltung
Die Weitergabe erfolgt ausschließlich im erforderlichen Umfang und nur, soweit dies zur Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen notwendig ist.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten in diesem Zusammenhang erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie zur Erfüllung oder Durchsetzung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist, sowie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, da ein berechtigtes Interesse an der Durchsetzung berechtigter Forderungen, der Vermeidung von Schäden und der rechtlichen Absicherung besteht.
Speicherdauer
Die in diesem Zusammenhang verarbeiteten Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchsetzung der Ansprüche, für laufende Verfahren oder zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Nach Abschluss der Angelegenheit und Ablauf der einschlägigen Fristen werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
Teil E: Interne Verarbeitung und Auftragsverarbeitung
35. Weitergabe an Buchhaltung, Steuerberatung und Verwaltung
Im Rahmen der internen Organisation sowie zur Erfüllung gesetzlicher und vertraglicher Pflichten werden personenbezogene Daten an interne Stellen sowie an externe Dienstleister aus den Bereichen Buchhaltung, Steuerberatung und Verwaltung weitergegeben.
Zweck der Verarbeitung
Die Weitergabe erfolgt insbesondere zu folgenden Zwecken:
– ordnungsgemäße Buchführung und Rechnungsstellung
– Abwicklung von Zahlungsvorgängen
– Erfüllung steuerrechtlicher und handelsrechtlicher Pflichten
– Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen
– interne kaufmännische Verwaltung und Controlling
– Dokumentation von Geschäftsvorfällen
Verarbeitete Datenkategorien
In diesem Zusammenhang können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Kontakt- und Stammdaten
– Vertrags- und Buchungsdaten
– Rechnungs- und Zahlungsdaten
– steuerlich relevante Informationen
– Forderungs- und Mahndaten
– Informationen aus Miet-, Kauf- oder Dienstleistungsverhältnissen
Empfänger der Daten
Empfänger der Daten können sein:
– interne Verwaltungs- und Buchhaltungsstellen
– externe Steuerberater oder Steuerberatungsgesellschaften
– externe Buchhaltungsdienstleister
– ggf. Wirtschaftsprüfer
Externe Dienstleister werden ausschließlich auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO eingebunden. Sie sind vertraglich verpflichtet, personenbezogene Daten nur nach Weisung zu verarbeiten und angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten einzuhalten.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung und Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage von:
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, soweit sie zur Erfüllung eines Vertrags erforderlich ist
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO, soweit gesetzliche Verpflichtungen bestehen
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, da ein berechtigtes Interesse an einer ordnungsgemäßen kaufmännischen und steuerlichen Abwicklung besteht
Speicherdauer
Die im Rahmen der Buchhaltung und Verwaltung verarbeiteten Daten werden entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Diese ergeben sich insbesondere aus handels- und steuerrechtlichen Vorschriften. Nach Ablauf der jeweiligen Fristen werden die Daten gelöscht oder gesperrt, sofern keine weiteren gesetzlichen oder vertraglichen Gründe einer Löschung entgegenstehen.
36. Aufbewahrungspflichten nach Steuer- und Handelsrecht
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke der Verarbeitung erforderlich ist. Darüber hinaus ist das Unternehmen verpflichtet, bestimmte Daten aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungsfristen länger zu speichern.
Gesetzliche Grundlagen
Aufbewahrungspflichten ergeben sich insbesondere aus:
– dem Handelsgesetzbuch (HGB)
– der Abgabenordnung (AO)
– weiteren steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften
Diese Pflichten betreffen vor allem geschäftsrelevante Unterlagen und Aufzeichnungen.
Betroffene Datenarten
Von den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten können insbesondere folgende personenbezogene Daten betroffen sein:
– Rechnungen, Gutschriften und Zahlungsbelege
– Buchungsunterlagen und Kontobewegungen
– Verträge, Auftragsbestätigungen und Lieferscheine
– Miet-, Kauf- und Dienstleistungsunterlagen
– Korrespondenz mit steuerlicher oder buchhalterischer Relevanz
– Daten aus Mahn- und Forderungsvorgängen
Dauer der Aufbewahrung
Die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen betragen in der Regel:
– zehn Jahre für Buchungsbelege, Rechnungen, Zahlungsnachweise und steuerlich relevante Unterlagen
– sechs Jahre für sonstige geschäftliche Korrespondenz und vertragsbezogene Unterlagen
Die Frist beginnt jeweils mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem das Dokument entstanden ist.
Einschränkung der Verarbeitung
Während der Aufbewahrungsfrist werden die betroffenen personenbezogenen Daten nicht aktiv weiterverarbeitet, sondern ausschließlich gespeichert. Eine Nutzung erfolgt nur, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
Löschung nach Fristablauf
Nach Ablauf der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, sofern keine weiteren gesetzlichen, vertraglichen oder berechtigten Gründe einer weiteren Speicherung entgegenstehen.
37. Auftragsverarbeiter und technische Dienstleister
Zur Erbringung der angebotenen Leistungen setzt das Unternehmen teilweise externe Dienstleister ein, die personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten. Diese Dienstleister werden ausschließlich als sogenannte Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO tätig und handeln nur nach dokumentierten Weisungen des Unternehmens.
Kategorien von Auftragsverarbeitern
Zu den eingesetzten Auftragsverarbeitern und technischen Dienstleistern können insbesondere gehören:
– Hosting- und Serverdienstleister für den Betrieb der Website und interner Systeme
– Anbieter von Rechnungs-, Buchhaltungs- und Warenwirtschaftssoftware
– IT- und Supportdienstleister für Wartung, Pflege und Fehlerbehebung von Systemen
– Zahlungsdienstleister, soweit sie im Rahmen einer Auftragsverarbeitung tätig werden
– Dienstleister für E-Mail-Kommunikation, Terminverwaltung oder Dokumentenmanagement
– Anbieter von Identitäts- oder Verifizierungsdiensten, sofern diese im Auftrag handeln
Vertragliche Absicherung
Mit allen Auftragsverarbeitern werden entsprechende Auftragsverarbeitungsverträge abgeschlossen. Diese stellen sicher, dass:
– personenbezogene Daten ausschließlich auf Weisung des Unternehmens verarbeitet werden
– geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten umgesetzt sind
– die Vertraulichkeit der Daten gewahrt bleibt
– Unterauftragsverhältnisse nur mit vorheriger Zustimmung begründet werden
– Betroffenenrechte und Meldepflichten eingehalten werden
Datenverarbeitung außerhalb der EU
Sofern Auftragsverarbeiter personenbezogene Daten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, erfolgt dies nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben der Artikel 44 ff. DSGVO. Nähere Informationen hierzu finden sich im Abschnitt zu Drittstaatenübermittlungen.
Zugriffsbeschränkung und Kontrolle
Auftragsverarbeiter erhalten ausschließlich Zugriff auf diejenigen personenbezogenen Daten, die für die jeweilige Leistungserbringung erforderlich sind. Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben wird regelmäßig überprüft.
Teil F: Kooperationen
38. Allgemeine Kooperationen
Im Rahmen von Kooperationen mit anderen Unternehmen, Agenturen, Veranstaltern oder Partnern kann es erforderlich sein, personenbezogene Daten zu verarbeiten oder weiterzugeben. Dies betrifft ausschließlich Daten, die für die jeweilige Zusammenarbeit notwendig sind.
Art der verarbeiteten Daten
Im Zusammenhang mit Kooperationen können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Kontakt- und Kommunikationsdaten von Ansprechpartnern
– Unternehmensbezogene Daten wie Firmenname, Funktion oder Zuständigkeit
– Abrechnungs- und Vertragsdaten, sofern eine Vergütung, Provision oder Kostenbeteiligung vereinbart ist
– Nutzungs- oder Zuordnungsdaten bei Gutschein-, Empfehlungs- oder Partnerprogrammen
Eine Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten findet im Rahmen von Kooperationen grundsätzlich nicht statt.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:
– Anbahnung, Durchführung und Abwicklung der Kooperation
– Kommunikation und Abstimmung im Rahmen gemeinsamer Projekte
– Abrechnung von Leistungen, Provisionen oder Umsatzbeteiligungen
– Dokumentation der Zusammenarbeit
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von Kooperationen erfolgt auf Grundlage von:
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, sofern die Verarbeitung zur Durchführung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, sofern ein berechtigtes Interesse an der Durchführung und Organisation der Kooperation besteht
Sofern im Einzelfall eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert eingeholt.
Interne Dokumentation
Daten aus Kooperationen können intern dokumentiert werden, zum Beispiel zur Abrechnung oder Nachvollziehbarkeit der Zusammenarbeit. Die Dokumentation erfolgt ausschließlich zweckgebunden und ist nur für berechtigte Personen zugänglich.
Speicherdauer
Kooperationsbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie sie für die Durchführung der Kooperation, für Abrechnungszwecke oder zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich sind. Nach Wegfall des Zwecks werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
39. Kooperationen mit Gutscheincodes und Provisionsabrechnung
Im Rahmen bestimmter Kooperationen können Gutscheincodes oder Empfehlungsmodelle eingesetzt werden, bei denen eine Provisionsabrechnung erfolgt. In diesen Fällen werden personenbezogene Daten nur in dem Umfang verarbeitet, der für die Zuordnung, Abrechnung und Dokumentation der jeweiligen Kooperation erforderlich ist.
Art der verarbeiteten Daten
Im Zusammenhang mit Gutscheincodes und Provisionsabrechnungen können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
– Kontakt- und Unternehmensdaten der Kooperationspartner
– Zuordnungsdaten zu Gutscheincodes oder Empfehlungskanälen
– Angaben zu vermittelten Buchungen oder Umsätzen
– Provisionsrelevante Abrechnungsdaten
Es werden keine Daten der Endkundinnen und Endkunden über das hinaus verarbeitet, was für die jeweilige Buchung oder Bestellung ohnehin erforderlich ist. Eine Profilbildung findet nicht statt.
Interne Erfassung und Verarbeitung
Die für die Provisionsabrechnung erforderlichen Daten werden ausschließlich intern dokumentiert. Die Erfassung erfolgt in einer lokal gespeicherten Excel-Datei ohne Nutzung von Cloud-Diensten oder externen Plattformen. Die Datei ist technisch und organisatorisch gegen unbefugten Zugriff geschützt und nur für berechtigte Personen zugänglich.
Eine automatisierte Auswertung oder Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung der Daten dient ausschließlich folgenden Zwecken:
– Zuordnung von Buchungen oder Umsätzen zu einem Gutscheincode oder Kooperationspartner
– Berechnung und Abrechnung von Provisionen
– Dokumentation der Kooperation
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von:
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, sofern die Verarbeitung zur Durchführung der Kooperation oder zur Erfüllung vertraglicher Pflichten erforderlich ist
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, sofern ein berechtigtes Interesse an der ordnungsgemäßen Abwicklung und Abrechnung der Kooperation besteht
Speicherdauer
Die Daten werden nur so lange gespeichert, wie sie für die Durchführung der Kooperation, für Abrechnungszwecke oder zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich sind. Nach Wegfall des Zwecks werden die Daten gelöscht oder entsprechend eingeschränkt.
Teil G: Weitere Verarbeitungsvorgänge
40. Bewerbungen und Bewerbungsverfahren
Wenn Personen sich bei uns bewerben, verarbeiten wir die personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens übermittelt werden. Dies betrifft sowohl Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen als auch Initiativbewerbungen.
Art der verarbeiteten Daten
Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
– Kontakt- und Stammdaten wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer
– Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Qualifikationsnachweise und Referenzen
– Angaben zur beruflichen Qualifikation, Ausbildung, bisherigen Tätigkeiten und Kenntnissen
– Kommunikationsinhalte im Rahmen des Bewerbungsverfahrens
Die Bereitstellung der Daten erfolgt freiwillig. Ohne die erforderlichen Angaben kann ein Bewerbungsverfahren jedoch nicht durchgeführt werden.
Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung der Bewerbungsdaten dient ausschließlich der Durchführung des Bewerbungsverfahrens. Dazu gehören insbesondere:
– Prüfung der Bewerbung und der fachlichen Eignung
– Kontaktaufnahme im Rahmen des Auswahlverfahrens
– Organisation und Durchführung von Bewerbungsgesprächen
– Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses
Eine Verarbeitung zu anderen Zwecken findet nicht statt.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung der Bewerbungsdaten erfolgt auf Grundlage von:
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO in Verbindung mit § 26 BDSG, soweit die Verarbeitung zur Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist
– Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO, sofern eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt, zum Beispiel für eine längere Speicherung der Bewerbungsunterlagen
Weitergabe der Daten
Bewerbungsdaten werden ausschließlich intern verarbeitet. Zugriff haben nur die Personen, die unmittelbar mit der Durchführung des Bewerbungsverfahrens betraut sind. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
Speicherdauer
Bewerbungsdaten werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens grundsätzlich spätestens nach sechs Monaten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Eine längere Speicherung erfolgt nur, wenn eine ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person vorliegt, etwa zur Aufnahme in einen Bewerberpool.
Sicherheit der Verarbeitung
Bewerbungsdaten werden durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen geschützt. Der Zugriff ist auf berechtigte Personen beschränkt. Bewerbungsunterlagen werden vertraulich behandelt und nicht unbefugt weitergegeben.
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Teil H: Abschluss
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